2,7-Millionen-Projekt soll Lausitzer Flüsse bis 2029 renaturieren und schützen
Projekt zur Verbesserung der Wasserqualität in der Lausitz - 2,7-Millionen-Projekt soll Lausitzer Flüsse bis 2029 renaturieren und schützen
Ein neues Projekt im Umfang von 2,7 Millionen Euro soll Flüsse und Bäche in der Lausitzer Braunkohleregion renaturieren. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Wasserqualität zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme bis Mitte 2029 zu stärken. Finanziert wird es vor allem aus Mitteln des EU-Strukturfonds für den Wandel, zusätzlich unterstützt durch den Freistaat Sachsen.
Die Gewässer der Region leiden seit Langem unter den Folgen des industriellen Abbaus und der intensiven Nutzung. Flüsse wie die Schwarze Elster, die Spree und die Lausitzer Neiße sind heute mit erheblichen Wasserqualitätsproblemen belastet. Eine detaillierte Bestandsaufnahme soll die aktuellen Defizite aufzeigen und als Grundlage für die Renaturierungsmaßnahmen dienen.
Mithilfe fortschrittlicher Flussmodellierung wird der Mindestwasserabfluss ermittelt, der für gesunde Ökosysteme erforderlich ist. Zudem erarbeitet das Projekt Leitlinien für ein zukunftsfähiges Wassermanagement, das Klimadaten einbezieht, um die langfristige Nachhaltigkeit zu sichern. Bis 2029 sollen die Flüsse so weit wie möglich in einen naturnahen Zustand zurückversetzt werden.
Das Gesamtbudget von 2,7 Millionen Euro setzt sich aus EU-Mitteln (70 Prozent) und dem Beitrag Sachsens (30 Prozent) zusammen. Zwar liegt der Fokus auf den Landkreisen Görlitz und Bautzen, doch könnten die entwickelten Strategien auch für das Wassermanagement in der gesamten Region von Nutzen sein.
Das Projekt wird klare Regeln für die Wassernutzung und den ökologischen Schutz festlegen. Durch die Kombination von wissenschaftlicher Modellierung und klimabasierter Planung soll es helfen, geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen. Bei erfolgreicher Umsetzung könnte es als Vorbild für ähnliche Vorhaben in anderen Industriegebieten dienen.
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