ADAC-Rettungshubschrauber flogen 2024 zu fast 49.000 lebenswichtigen Einsätzen
Hans D. FinkeADAC-Rettungshubschrauber Fliegen Fast 49.000 Eins├Ątze - ADAC-Rettungshubschrauber flogen 2024 zu fast 49.000 lebenswichtigen Einsätzen
ADAC-Rettungshubschrauber flogen 2024 zu 48.908 Einsätzen in ganz Deutschland
Die Missionen reichten von Notfällen nach Unfällen bis hin zu lebensbedrohlichen Herzinfarkten und Schlaganfällen. An Bord jedes Fluges befanden sich sowohl Ärzte als auch speziell ausgebildete Rettungssanitäter, um sofortige medizinische Versorgung zu gewährleisten.
Fast ein Drittel (31 %) aller ADAC-Luftrettungseinsätze im vergangenen Jahr entfiel auf Unfälle. Herznotfälle, darunter Herzinfarkte, folgten mit 26 % dicht darauf. Neben Standardrettungen führte die Besatzung 3.314 nächtliche Einsätze sowie 580 schwierige Windenrettungen unter extremen Bedingungen durch.
Bayern verzeichnete mit 11.742 Flügen die meisten Einsätze im Jahr 2024, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 7.786 und Nordrhein-Westfalen mit 5.310 Missionen. Für die übrigen Bundesländer lagen nur begrenzte Daten vor.
Der ADAC betreibt eine Flotte von 60 Rettungshubschraubern, die von 37 Standorten aus bundesweit im Einsatz sind. Rund 180 Pilotinnen und Piloten unterstützen den Dienst und arbeiten Hand in Hand mit den medizinischen Teams. Gemeinsam mit der DRF Luftrettung zählt der ADAC zu den beiden führenden Luftrettungsorganisationen Deutschlands.
Die Zahlen für 2024 unterstreichen die zentrale Rolle des ADAC in der notfallmedizinischen Versorgung. Mit fast 49.000 Einsätzen leistet der Dienst weiterhin einen unverzichtbaren Beitrag zur akutmedizinischen Versorgung im ganzen Land – rund um die Uhr und mit sowohl standardisierten als auch spezialisierten Rettungstechniken.






