01 April 2026, 00:19

"Ambient Noise" enthüllt das hektische Innenleben der dpa-Nachrichtenredaktion

Konferenz mit Publikum, das einer Diskussion auf der Bühne gegenübersitzt, mit einem großen Werbeplakat im Hintergrund.

"Ambient Noise" enthüllt das hektische Innenleben der dpa-Nachrichtenredaktion

Ein 2016 erschienener Dokumentarfilm bietet einen seltenen Einblick in einen der meistbeschäftigten Nachrichtenräume Deutschlands. "Ambient Noise" begleitet den täglichen Betrieb der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin. Unter der Regie von Friedrich Rackwitz fängt der Film die hektische Welt der Nachrichtenproduktion ein – ganz ohne Kommentar oder Erzählung.

Der 83-minütige Dokumentarfilm wurde vollständig in Deutschland gedreht. Er zeigt, wie Nachrichten durch eine Mischung aus Quellen, redaktionellen Entscheidungen und knappen Deadlines entstehen. Statt auf Voice-over zu setzen, lässt der Film die Geräusche und Rhythmen des Nachrichtenraums die Geschichte erzählen.

Produziert von der Meku Film GmbH in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München), wurde "Ambient Noise" 2016 für den Deutschen Wettbewerb des DOK.fest München nominiert. Der Film trägt eine FSK-Freigabe ohne Altersbeschränkung und ist damit für alle Zuschauer zugänglich.

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Rackwitz, der sowohl Drehbuch schrieb als auch Regie führte, konzentrierte sich auf die unsichtbaren Mechanismen hinter dem Journalismus. Der Dokumentarfilm verzichtet auf klassische Erzähltechniken und setzt stattdessen auf reine Beobachtung, um die Komplexität der Nachrichtenentstehung zu verdeutlichen. "Ambient Noise" gewährt einen direkten Blick in die internen Abläufe der dpa-Zentrale in Berlin. Durch seinen beobachtenden Stil und den Verzicht auf Kommentare hebt sich der Film von typischen Dokumentationen ab. Seine Veröffentlichung 2016 stellte einen einzigartigen Beitrag zur medialen und journalistischen Debatte in Deutschland dar.

Quelle