03 April 2026, 12:26

Berliner Startup revolutioniert E-Mobilität mit KI gegen Ladeprobleme

Elektrofahrzeug-Ladestationen an einer Wand in einer Tiefgarage mit Informationsschildern darunter.

Berliner Startup revolutioniert E-Mobilität mit KI gegen Ladeprobleme

Ein Berliner Startup nimmt eine der größten Hürden für die Elektromobilität in Deutschland in Angriff. Monta hat ein KI-gestütztes Tool vorgestellt, das Ladeprobleme in Echtzeit behebt. Die Technologie soll die Frustration der Fahrer verringern und das Vertrauen in die E-Mobilität stärken.

Viele Autofahrer in Deutschland zögern noch immer, auf Elektroautos umzusteigen. Defekte oder unzuverlässige Ladestationen sind ein zentrales Hindernis und bremsen den Wandel zu sauberer Mobilität aus. Max Scherer, operativer Geschäftsführer (COO) von Monta, warnt: "Die gesamte Verkehrswende könnte ins Stocken geraten, wenn die Ladeinfrastruktur nicht zuverlässiger wird."

Das neue System von Monta mit dem Namen "Monta KI-Fahrerunterstützung" analysiert Störungen sofort, sobald sie auftreten. Die KI erkennt die Ursache von Fehlfunktionen, setzt den Ladevorgang neu in Gang oder führt Reparaturen ohne menschliches Zutun durch. Laut Unternehmen werden bereits 77 Prozent der Support-Anfragen vollständig von der KI bearbeitet – und das mehr als doppelt so schnell wie von einem menschlichen Mitarbeiter.

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Von der Lösung profitieren nicht nur die Fahrer. Betreiber von Ladestationen erreichen eine höhere Verfügbarkeit und deutlich niedrigere Betriebskosten. "Je reibungsloser das Laden funktioniert, desto eher bleiben Nutzer der E-Mobilität treu", betont Felix Rathke, Vertriebsleiter für die DACH-Region bei Monta. Das Startup, das bereits zu den am schnellsten wachsenden Softwareanbietern für Ladeinfrastruktur in Europa und den USA zählt, sieht darin einen entscheidenden Schritt, um die zuverlässige E-Mobilität voranzutreiben.

Die KI-Lösung ist bereits im Einsatz und löst die meisten Probleme automatisch. Betreiber wie das dänische Unternehmen Norlys, das rund 6.500 Ladestationen verwaltet, könnten von weniger Störungen und zufriedeneren Kunden profitieren. Für die Fahrer bedeutet die Innovation: weniger Wartezeiten und mehr Vertrauen in die elektrische Mobilität.

Quelle