27 March 2026, 14:26

Betrugsprozess in Freiburg: Unternehmer soll 248.000 Euro veruntreut haben

Alte Visitenkarte mit William Davis, einem Schirmhersteller, und Text, der die Dienstleistungen des Unternehmens beschreibt.

Betrugsprozess in Freiburg: Unternehmer soll 248.000 Euro veruntreut haben

Am 30. März 2026 muss sich ein 49-jähriger Mann vor dem Landgericht Freiburg wegen mehrfacher Wirtschaftsstraftaten verantworten. Die Anklage wirft ihm Lohnbetrug, Sozialversicherungsbetrug sowie den missbräuchlichen Bezug von Corona-Hilfsgeldern vor. Laut Staatsanwaltschaft soll er über einen Zeitraum von fast zwei Jahren sowohl Mitarbeiter als auch den Staat betrogen haben.

Der Angeklagte wird beschuldigt, zwischen März 2020 und November 2021 Löhne einbehalten und veruntreut zu haben. In dieser Zeit meldete er zudem mehrere Beschäftigte nicht bei den Sozialversicherungsträgern an, wodurch Beitragszahlungen in Höhe von rund 188.000 Euro ausblieben.

Im Frühjahr 2020 beantragte er unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Corona-Soforthilfen und erschlich sich auf diese Weise etwa 60.000 Euro an staatlichen Geldern. Trotz der finanziellen Unregelmäßigkeiten fanden die Ermittler keine Hinweise auf nicht angemeldete Arbeiter in seinem Freiburger Bau- und Reinigungsunternehmen.

Der Prozess beginnt am 30. März 2026 um 9 Uhr.

Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten Strafen wegen Lohnvorenthaltung, Subventionsbetrugs und Verstößen gegen das Sozialversicherungsrecht. Im Raum stehen ausstehende Arbeitnehmerbeiträge sowie veruntreute öffentliche Mittel in einer Gesamthöhe von über 248.000 Euro. Das Urteil wird klären, ob er die Beträge zurückzahlen und weitere Konsequenzen tragen muss.

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