Bremenports erweitert Bahnhof Speckenbüttel für 56 Millionen Euro bis 2028
Hans D. FinkeBremenports erweitert Bahnhof Speckenbüttel für 56 Millionen Euro bis 2028
Bremenports baut Bahnhof Speckenbüttel aus – das wichtigste Schienengüterverkehrsdrehkreuz für Bremer Häfen
Für 56 Millionen Euro entstehen sieben neue Gleisabstellgruppen und ein digitales Stellwerk, um die Effizienz zu steigern. Die Arbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein – ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs.
Der Bahnhof Speckenbüttel wickelt derzeit mehr als die Hälfte des containerisierten Hinterlandverkehrs der Bremer Häfen ab. Zudem werden hier rund 80 Prozent der Roll-on/Roll-off-Frachten (RoRo) umgeschlagen, darunter Autos, Landmaschinen und militärische Fahrzeuge. Doch mit 16 bereits genutzten Abstellgleisen ist die Kapazität nahezu ausgeschöpft.
Im Rahmen der Erweiterung entstehen sieben zusätzliche Gleisabstellgruppen neben den bestehenden Anlagen. Ein neues elektronisches Stellwerk soll zudem die Koordination zwischen Schienen- und Hafenbetrieb optimieren. Ziel der Maßnahmen ist es, die Abläufe zu beschleunigen und künftige Engpässe zu vermeiden.
Die Bauarbeiten laufen bereits; die Fertigstellung ist für Anfang 2028 geplant. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf geschätzte 56 Millionen Euro. Nach Abschluss der Arbeiten wird der ausgebauten Bahnhof mehr Kapazitäten für Güterzüge bieten und zentrale Prozesse digitalisieren. Die Modernisierung soll dazu beitragen, den reibungslosen Warenfluss über die Bremer Häfen langfristig zu sichern. Während der Umbaumaßnahmen sind keine Einschränkungen des laufenden Betriebs vorgesehen.






