Bund Naturschutz Ottobeuren ehrt langjährige Mitglieder und diskutiert Lichtverschmutzung
Hans D. FinkeBund Naturschutz Ottobeuren ehrt langjährige Mitglieder und diskutiert Lichtverschmutzung
Die Ortsgruppe Ottobeuren des Bund Naturschutz (BN) hat kürzlich ihre jährliche Mitgliederversammlung abgehalten. Die Anwesenden kamen zusammen, um langjährige Mitglieder zu ehren und aktuelle Umweltthemen zu diskutieren. Ein Höhepunkt war ein Vortrag über Lichtverschmutzung des Gastredners Robert Blasius.
Der Erste Vorsitzende Martin Schweiger eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung der Teilnehmer und stellte Blasius vor, einen Vertreter der Initiative Wächter der Nacht. In seinem Referat erläuterte Blasius die schädlichen Auswirkungen künstlicher Beleuchtung und erklärte, wie diese natürliche Rhythmen von Mensch und Tier stört. Zudem widerlegte er gängige Vorurteile, indem er Daten präsentierte, die zeigen, dass die meisten Einbrüche und Gewaltverbrechen tagsüber und nicht nachts stattfinden.
Im Rahmen der Versammlung wurden treue Mitglieder gewürdigt, insbesondere solche mit über 40-jähriger Zugehörigkeit zum BN. Sie erhielten Urkunden und silberne Anstecknadeln als Anerkennung für ihr langjähriges Engagement.
Besondere Ehrung erfuhr Wendelin Schindele für seinen maßgeblichen Beitrag zur Gründung des Ottobeurer Kräutergartens. Als Dankeschön erhielt er ein Poster, einen Geschenkkorb vom Eine-Welt-Laden sowie eine kleine Erinnerung an seinen verstorbenen Kollegen Harald Mader.
Die Veranstaltung stand im Zeichen der Verdienste langjähriger Mitglieder und der anhaltenden Sorgen um Lichtverschmutzung. Schindeles Engagement für den Kräutergarten wurde offiziell gewürdigt, während Blasius' Vortrag eine Diskussion über die Neugestaltung von Beleuchtungspolitik anregte. Die Versammlung unterstrich damit den Fokus des BN auf Umweltschutz und die Wertschätzung der Gemeinschaft.






