Bundesverkehrsminister entwarnt: Kein Kerosinmangel, aber höhere Flugpreise
Margot RudolphBundesverkehrsminister entwarnt: Kein Kerosinmangel, aber höhere Flugpreise
Bundesverkehrsminister dämpft Sorgen vor Kerosinmangel im Sommer
Verkehrsminister Patrick Schnieder hat Versuche unternommen, Befürchtungen über mögliche Engpässe bei Flugtreibstoff in diesem Sommer zu zerstreuen. Er versicherte Reisenden, dass die deutschen Raffinerien die Nachfrage decken könnten. Gleichzeitig warnte er jedoch, dass nicht die Versorgung, sondern die gestiegenen Preise die Reiseplanung beeinflussen würden.
Gegenüber Journalisten wies Schnieder Gerüchte über einen Kerosinmangel in Deutschland zurück. Er betonte, dass die inländischen Raffinerien über ausreichende Kapazitäten verfügten, um den benötigten Flugtreibstoff für den Flugverkehr zu produzieren. Mit seinen Aussagen wollte der Minister die Sorgen vor der bevorstehenden Hauptreisezeit im Sommer mildern.
Schnieder räumte zudem ein, dass die Ticketpreise für Flugreisen steigen. Er bezeichnete die aktuelle Herausforderung als „ein Preis-, kein Versorgungsproblem“ und verwies auf globale Marktdruckfaktoren. Als Reaktion riet er den Bürgern, Urlaubsziele in der Nähe in Betracht zu ziehen – etwa die Eifel.
Die Lage in Deutschland steht damit im Kontrast zu Teilen Ostasiens, wo Lieferengpässe die Verfügbarkeit von Flügen einschränken könnten. Schnieders Aussagen konzentrierten sich auf die stabile Treibstoffproduktion in Deutschland, ohne jedoch auf die weiteren internationalen Kostendruckfaktoren im Reiseverkehr einzugehen.
Reisende in Deutschland können damit rechnen, dass Flüge weiterhin verfügbar bleiben – auch wenn die Ticketpreise voraussichtlich hoch bleiben dürften. Der Appell des Ministers, über Inlandsreisen nachzudenken, spiegelt die anhaltenden Sorgen über die Kosten wider. Vorerst bleibt die Raffinerieproduktion stabil und sichert so die kurzfristige Versorgung der Airlines.






