07 May 2026, 08:15

CDU-Politiker fordert Kürzungen bei Gesundheitsleistungen für Bürgergeld-Empfänger ohne Jobhistorie

Plakat mit dem Text "Beenden Sie den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließen Sie die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

CDU-Politiker fordert Kürzungen bei Gesundheitsleistungen für Bürgergeld-Empfänger ohne Jobhistorie

Yannick Bury, der haushaltspolitische Sprecher der CDU, hat Änderungen beim Zugang zur Gesundheitsversorgung für Bürgergeld-Empfänger vorgeschlagen. Seine Forderung: Wer noch nie gearbeitet hat, soll künftig Einschränkungen bei medizinischen Leistungen hinnehmen müssen. Die Äußerungen fallen in eine Zeit wachsender Sorgen über steigende Sozialkosten und die langfristige Tragfähigkeit des aktuellen Systems.

Bury kritisierte das bestehende Modell, bei dem versicherte Steuerzahler die Krankenkosten von Grundsicherungsempfängern mitfinanzieren. Dies nannte er „nicht zu rechtfertigen“ und warnte, dass eine solche Praxis auf Dauer nicht haltbar sei. Stattdessen plädierte er für eine Rückkehr zum alten Sozialhilfesystem, das den Zugang zur Gesundheitsversorgung an die Erwerbsbiografie knüpfte.

Nach den früheren Regelungen erhielten Personen, die vor dem Bezug von Leistungen gearbeitet hatten, umfassendere medizinische Versorgung. Wer hingegen keine Beschäftigung nachweisen konnte, musste mit strengeren Grenzen leben. Bury betonte, dass eine Reform vor allem darauf abzielen solle, Kosten zu senken – und nicht lediglich Ausgaben zwischen verschiedenen Bereichen des Systems zu verschieben.

Zudem forderte er eine breite gesellschaftliche Debatte über das Thema und stellte dies als notwendigen Schritt dar, um die öffentlichen Ausgaben zu reduzieren. Sein Vorschlag würde ein gestuftes System wieder einführen, in dem der Anspruch auf Gesundheitsleistungen von früheren Beiträgen zum Arbeitsmarkt abhängt.

Der Plan des CDU-Politikers sieht vor, die arbeitsbezogenen Beschränkungen bei der Krankenversorgung für Sozialleistungsbezieher wieder einzuführen. Sollten die Änderungen umgesetzt werden, wären vor allem Bürgergeld-Empfänger ohne vorherige Berufstätigkeit betroffen. Ziel der Reform ist es, die finanzielle Belastung der Steuerzahler zu verringern und die Finanzierung von Sozialleistungen neu auszurichten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle