20 February 2026, 17:18

Charli XCX gerät nach Aftershow-Party mit mutmaßlichen Russland-Verbindungen in die Kritik

Ein Mann in einem weißen Hemd und braunen Hosen steht auf einer Bühne und hält ein Mikrofon, mit einem pinken Banner mit der Aufschrift 'Berlin as Fuck' dahinter und Lautsprechern auf der Bühne.

Charli XCX gerät nach Aftershow-Party mit mutmaßlichen Russland-Verbindungen in die Kritik

Eine kürzlich stattgefundene Aftershow-Party zum satirischen Mockumentary The Moment von Charli XCX hat für Kontroversen gesorgt, nachdem angebliche Verbindungen zur russischen Regierung bekannt wurden. Die Veranstaltung fand in Berlin im Anschluss an die Premiere des Films auf der Berlinale statt und wurde von der DJane und Model Anastasia Schewzowa organisiert, deren Familie laut Berichten Verbindungen zu einer staatlich finanzierten russischen Organisation hat.

Die Sängerin hat sich inzwischen deutlich gegen den Krieg in der Ukraine ausgesprochen und betont, sie habe bei ihrem Besuch der Feier nichts von den Hintergründen der Gastgeberin gewusst.

The Moment, ein Mockumentary, das die Musikbranche auf die Schippe nimmt, feierte seine Premiere auf dem Berlinale Filmfestival und wird von A24 vertrieben. In dem Projekt spielen neben Charli XCX auch Alexander Skarsgård und Kylie Jenner mit. Die Kritik war gespalten, aber überwiegend positiv – so vergab das NME drei Sterne für die memetauglichen Szenen und die Leistung der Sängerin.

Nach der Premiere folgte in Berlin eine Aftershow-Party, ausgerichtet von Anastasia Schewzowa, einem russischen Model und DJ. Spätere Berichte zeigten, dass Schewzowa die Tochter von Schanna Schewzowa ist, der Präsidentin der Tradizija-Stiftung – einer vom russischen Staat finanzierten Einrichtung. Als Charli XCX von diesem Zusammenhang erfuhr, distanzierte sie sich von der Veranstaltung und erklärte, weder sie noch ihr Team hätten von den angeblichen Verbindungen der Gastgeberin gewusst.

Die Sängerin nutzte die sozialen Medien, um ihre Haltung gegenüber den Handlungen der russischen Regierung in der Ukraine zu unterstreichen. Sie bekundete ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk und machte deutlich, dass die Kontroverse nicht ihre persönliche Einstellung widerspiegle. Anastasia Schewzowa äußerte sich unterdessen zu der Situation und schilderte, wie der Konflikt sie persönlich betroffen habe.

In anderen Nachrichten veröffentlichte Charli XCX kürzlich ein Begleitalbum zum Film Sturmhöhe, auf dem auch eine Zusammenarbeit mit Sky Ferreira zu hören ist. Das Projekt erhielt vom NME vier Sterne, insbesondere für seine künstlerischen Qualitäten.

Die Aftershow-Kontroverse lenkt die Aufmerksamkeit auf die Bedeutung von Sorgfaltspflicht bei der Auswahl von Veranstaltern – vor allem in politisch sensiblen Kontexten. Charli XCX hat ihre Ablehnung des Krieges in der Ukraine erneut betont und versichert, ihre Teilnahme sei keine Billigung der Hintergründe der Gastgeberin gewesen. The Moment bleibt weiterhin zum Streaming verfügbar, während ihr jüngstes Album weiterhin positive Kritiken erhält.

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