07 March 2026, 10:20

Chemnitz wird zum Hotspot des Freitauchens mit Rekordbeteiligung

Eine Gruppe von Menschen, die Wasserball in einem großen Pool mit einem Netz in der Mitte spielen, Zuschauer auf der linken Seite und ein Display mit Text und Logos im Hintergrund bei den 2016 FINA World Championships in Kazan.

Apnea DM in Chemnitz: Rekordjagd ohne Luft - Chemnitz wird zum Hotspot des Freitauchens mit Rekordbeteiligung

Chemnitz richtet zum siebten Mal die Deutschen Meisterschaften im Freitauchen aus

Die sächsische Stadt hat sich zu einem zentralen Standort für den Sport entwickelt – mit lokalen Athlet:innen, die zu den Besten des Landes zählen. In diesem Jahr findet der Wettbewerb bereits zum dritten Mal in Chemnitz statt und verzeichnet mit fast doppelt so vielen Teilnehmer:innen wie 2023 einen neuen Rekord.

Insgesamt gehen 57 Freitaucher:innen in drei Hauptdisziplinen an den Start: Strecken-, Statik- und Geschwindigkeitswettbewerbe. Beim Statiktauchen, einer Prüfung der Ausdauer, gilt es, möglichst lange regungslos die Luft anzuhalten. Hier wird auch die amtierende Weltmeisterin Heike Schwerdtner antreten, die ihren eigenen deutschen Rekord von neun Minuten und 30 Sekunden knacken möchte.

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Besonders beliebt wird zunehmend die Masters-Klasse für Sportler:innen ab 50 Jahren. Unter den Starter:innen befindet sich in diesem Jahr sogar eine 80-jährige Frau – ein Beleg für die breite Faszination des Sports. In der Disziplin Dynamik ohne Flossen liegen die deutschen Rekorde derzeit bei 175,5 Metern für Männer und 164 Metern für Frauen.

Während deutsche Freitaucher:innen national erfolgreich sind, dominieren internationale Athlet:innen die weltweiten Bestlisten. Seit Schwerdtners letztem Rekord 2009 haben Sportler:innen aus Frankreich, Italien, Russland und Asien die Grenzen etwa im Statik-Apnoetauchen oder im Constant Weight-Tauchen immer weiter verschoben. Namen wie William Trubridge, Natalia Molchanova oder Alexey Molchanov prägen heute die globale Spitze.

Die Meisterschaft vereint Nachwuchstalente und erfahrene Wettkämpfer:innen. Mit nahezu doppelt so vielen Teilnehmer:innen wie im Vorjahr spiegelt das Event das wachsende Interesse am Freitauchen in Deutschland wider. Chemnitz festigt damit seine Rolle als wichtiger Standort für die Szene – getragen von starken lokalen Leistungen und nationaler Anerkennung.

Quelle