03 April 2026, 00:48

Chemnitzer Kampagne #StattBlumen fordert echte Gleichberechtigung statt Blumensträuße

Ein Plakat mit der Aufschrift "Toiletten sind geschlechterneutral" betont die Bedeutung von Geschlecht in der Toilette.

Chemnitzer Kampagne #StattBlumen fordert echte Gleichberechtigung statt Blumensträuße

Chemnitz' Gleichstellungsbeauftragte Franziska Herold startet neue Kampagne zum Internationalen Frauentag

Unter dem Motto #StattBlumen ruft Franziska Herold, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Chemnitz, Unternehmen dazu auf, anonymes Feedback von Mitarbeiterinnen einzuholen. Ziel der Initiative ist es, die Chancengleichheit und Karriereperspektiven für Frauen in der Stadt zu verbessern.

Im Rahmen der Kampagne erhalten Betriebe Wahlurnen, in denen Vorschläge, Ideen und Anliegen des Personals gesammelt werden können. Die Urnen können im Büro der Gleichstellungsbeauftragten im Raum 011 des Chemnitzer Rathauses, Markt 1, abgeholt werden. Die Arbeitgeber werten die Rückmeldungen anschließend selbst aus und prüfen damit ihre bestehenden Strukturen, Arbeitsbedingungen und Gleichstellungsmaßnahmen.

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Herolds Initiative setzt auf konkrete Veränderungen statt auf symbolische Gesten. Durch die Aufforderung, das Feedback in die Tat umzusetzen, soll die Kampagne echte Fortschritte in der Gleichberechtigung bewirken. Stand 16. Februar 2026 liegen noch keine Zahlen vor, wie viele Chemnitzer Unternehmen sich bisher beteiligt oder die Wahlurnen genutzt haben.

Die Aktion #StattBlumen bietet Mitarbeiterinnen eine direkte Möglichkeit, ihre Ansichten zu äußern. Die Unternehmen sollen das Feedback nutzen, um künftige Personalpolitik und Arbeitsbedingungen zu gestalten. Der Erfolg der Initiative hängt davon ab, wie viele Betriebe sich einbringen und die angeregten Veränderungen auch umsetzen.

AKTUALISIERUNG

Campaign Expands to Cottbus on International Women's Day

The #StattBlumen initiative has gained momentum, with Franziska Herold promoting it in Cottbus on 8 March 2026. This marks the campaign's first expansion beyond Chemnitz, targeting broader regional engagement. The event highlighted the initiative's focus on actionable workplace equality reforms rather than symbolic gestures.