Der älteste, der grünste, der erotischste: Extreme Weihnachtsmarkt
Margot RudolphDer älteste, der grünste, der erotischste: Extreme Weihnachtsmarkt - Der älteste, der grünste, der erotischste: Extreme Weihnachtsmarkt
Der älteste, der grünste, der erotischste: Extrem-Weihnachtsmärkte
Der älteste, der grünste, der erotischste: Extrem-Weihnachtsmärkte
Der älteste, der grünste, der erotischste: Extrem-Weihnachtsmärkte
Jedes Jahr ziehen Deutschlands Weihnachtsmärkte im Winter Besucher mit ihrem festlichen Charme und langen Traditionen in ihren Bann. Zwischen 2.500 und 3.000 größere Märkte gibt es im Land – jeder mit eigenen Besonderheiten. Besonders hervorzuheben ist dabei Dresdens Striezelmarkt, der als ältester urkundlich belegter Weihnachtsmarkt gilt.
Der Dresdner Striezelmarkt taucht erstmals 1434 in Aufzeichnungen auf und ist damit der früheste nachgewiesene Weihnachtsmarkt Europas. Zwar lässt sich Wiens Markt bis ins Jahr 1296 zurückverfolgen, doch erkennen Historiker Dresdens Markt als den ältesten mit klarer Dokumentation an.
Doch nicht alle Märkte halten sich strikt an die Tradition. Im Hamburger Stadtteil St. Pauli findet sich in unmittelbarer Nähe zum Rotlichtviertel ein Weihnachtsmarkt mit einer Bühne für freizügige, gewagte Auftritte. Der Essener Markt setzt dagegen auf Nachhaltigkeit: Hier wird das Essen auf Porzellantellern serviert, Pommes frites gibt es in Papiersäckchen – alles, um Müll zu vermeiden. Viele Märkte beeindrucken zudem mit opulenten Inszenierungen. Hohe Tannenbäume und riesige hölzerne Pyramiden prägen oft das Bild und verstärken die vorweihnachtliche Stimmung.
Deutschlands Weihnachtsmärkte verbinden Geschichte mit modernen Einflüssen – von umweltbewusstem Genuss bis zu unterhaltsamen Spektakeln. Während der Striezelmarkt auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblickt, setzen neuere, unkonventionellere Veranstaltungen auf frische Ideen. Gemeinsam bieten sie Einheimischen und Touristen ein vielfältiges Weihnachtserlebnis.