Deutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch wegen Iran-Konflikt und Energiekrise
Elfriede WielochDeutsche Wirtschaftsforscher senken Wachstumsprognosen drastisch wegen Iran-Konflikt und Energiekrise
Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre deutlich nach unten korrigiert. Ihr aktueller Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wird, zeigt eine weitaus schwächere Konjunkturperspektive als bisher erwartet. Die zunehmenden Spannungen im Iran und die stark gestiegenen Energiepreise sind die Hauptgründe für diese Anpassung.
In ihrer früheren Prognose hatten die Institute noch ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent für 2023 und 1,4 Prozent für 2024 vorhergesagt. Nun erwarten sie für 2023 nur noch ein Plus von 0,6 Prozent. Auch die Aussichten für 2027 wurden auf etwa 1 Prozent nach unten revidiert.
Die deutliche Abwärtskorrektur folgt auf den Krieg im Iran, der die Öl- und Gaspreise in die Höhe getrieben hat. Diese höheren Kosten belasten die Wirtschaftserwartungen erheblich. Die Institute nannten den Konflikt als Hauptgrund für die düstereren Prognosen.
Ihre gemeinsame Konjunkturprognose, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, unterstreicht die anhaltende Belastung der deutschen Wirtschaft. Die überarbeiteten Zahlen spiegeln die wachsenden Sorgen über die Energiemärkte und die geopolitische Instabilität wider. Der neue Bericht zeichnet ein deutlich schwächeres Wachstumsszenario für die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren. Angesichts steigender Öl- und Gaspreise sehen sich Unternehmen und Haushalte mit höheren Kosten konfrontiert. Die Erkenntnisse der Institute deuten auf eine längere Phase schwacher wirtschaftlicher Expansion hin.






