07 May 2026, 10:17

Diese Ausbildungsberufe zahlen jetzt über 1.400 Euro – und übertreffen viele Studienjobs

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt und von begleitendem Text begleitet wird.

Diese Ausbildungsberufe zahlen jetzt über 1.400 Euro – und übertreffen viele Studienjobs

Ausbildungsberufe in Deutschland zahlen so gut wie nie – manche Branchen bieten Gehälter weit über dem Durchschnitt

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Die neuesten Zahlen zeigen: Die Ausbildungsvergütungen in Deutschland steigen kräftig an und machen die berufliche Ausbildung zu einer attraktiven Alternative zum Studium. Einige Berufe zählen mittlerweile zu den bestbezahlten Ausbildungsgängen und spiegeln die wachsende Nachfrage nach Fachkräften wider.

An der Spitze liegen Molkereifachleute, die während ihrer gesamten Lehrzeit durchschnittlich 1.463 Euro brutto pro Monat verdienen. Knapp dahinter folgen Milchwirtschaftliche Laboranten, die in ihrer dreijährigen Ausbildung 1.403 Euro monatlich erhalten. Auch Kaufleute für Versicherungen und Finanzen gehören mit 1.404 Euro pro Monat zu den Topverdienern.

Bankkaufleute bekommen 1.388 Euro im Monat, während Industriemechaniker in 3,5 Jahren auf 1.381 Euro kommen. Die Zahlen zeigen: Handwerkliche und technische Berufe können mittlerweile mit Bürojobs in Sachen Bezahlung mithalten.

Im Schnitt verdienen Auszubildende in Betrieben mit Tarifbindung 1.209 Euro brutto monatlich. 2025 stiegen die Löhne für diese Azubis um 6,7 Prozent – der stärkste Anstieg seit 1992. Der Trend deutet auf einen Wandel im Arbeitsmarkt hin, bei dem praktische Fähigkeiten schwerer zu automatisieren und für Arbeitgeber wertvoller werden.

Die steigenden Ausbildungsgehälter fallen in eine Zeit, in der die berufliche Bildung zunehmend als gleichwertige Alternative zum Studium anerkannt wird. Mit bis zu über 1.400 Euro monatlich ist der finanzielle Anreiz, einen handwerklichen oder technischen Beruf zu erlernen, größer denn je. Unternehmen investieren weiterhin in Fachkräfte und sichern so stabile Karriereperspektiven für Berufseinsteiger.

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