21 January 2026, 18:37

Drei Autor:innen diskutieren Deutschlands Wandel seit 1989 in Leipzig

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Leipzig, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Drei Autor:innen diskutieren Deutschlands Wandel seit 1989 in Leipzig

Drei Autorinnen und Autoren treffen sich diesen Herbst in Leipzig, um über Deutschlands Vergangenheit und Gegenwart zu sprechen. Die Veranstaltung, Teil des Literarischen Herbstes und organisiert von den Leipziger Städtischen Bibliotheken, präsentiert Marion Brasch, Marko Martin und August Modersohn. Ihre Werke setzen sich mit Themen wie Wiedervereinigung, Identität und den Verschiebungen zwischen Ost und West in den vergangenen 35 Jahren auseinander.

Marion Brasch, 1961 in Berlin geboren, ist bekannt für Romane wie Ab jetzt ist Ruhe und Alles, aber nicht das. In ihren Texten reflektiert sie oft über persönliche und politische Umbrüche in Deutschland.

Der Berliner Autor Marko Martin hat sich in Büchern wie Dissidentes Denken und Die letzten Tage von Hongkong mit gesellschaftlichen Umwälzungen beschäftigt. Sein Werk Sommer 1990 erzählt von seiner Rückkehr nach Sachsen, nachdem er im Westen die Schule abgeschlossen hatte – ein Moment des Übergangs. August Modersohn, 1994 in West-Berlin geboren, arbeitet heute als stellvertretender Leiter des ZEIT-Büros in Leipzig. Als Reporter hat er die Veränderungen in Ost- und Westdeutschland seit der Wiedervereinigung dokumentiert.

Die Diskussion findet am Freitag, dem 24. Oktober, von 19 bis 21 Uhr im Oberen Atrium der Leipziger Stadtbibliothek statt.

Die Veranstaltung vereint drei unterschiedliche Stimmen, die über Deutschlands sich wandelnde Landschaft nachdenken. Die Besucherinnen und Besucher erwarten persönliche und berufliche Perspektiven auf die Geschichte des Landes seit 1989. Der Eintritt ist frei in der Leipziger Stadtbibliothek.