Dürre in Sachsen-Anhalt bleibt trotz Regen – Ernten in akuter Gefahr
Wasserknappheit auf den Feldern - Bauern fürchten Ertragseinbußen - Dürre in Sachsen-Anhalt bleibt trotz Regen – Ernten in akuter Gefahr
Sachsen-Anhalt leidet unter anhaltender Dürre – trotz vereinzelter Regenfälle
Trotz einiger jüngster Niederschläge bleibt die Dürre in Sachsen-Anhalt bestehen. Landwirte und Experten warnen, dass die ausgedörrten Böden die Ernten bedrohen – und keine Besserung in Sicht ist. Der Mangel an anhaltendem Regen in diesem Frühjahr hat die ohnehin kritische Lage weiter verschärft.
Die Dürre in Sachsen-Anhalt hat sich seit dem Herbst 2025 zugespitzt. Die Böden sind gefährlich trocken, mit Feuchtigkeitswerten weit unter dem Normalwert. Selbst die leicht überdurchschnittlichen Niederschläge im Februar konnten die Schäden nicht rückgängig machen.
Die Daten zeigen, dass die Region besonders stark betroffen ist. In den vergangenen fünf Jahren sank die Bodenfeuchte in Zentral-Sachsen-Anhalt um 15 bis 20 Prozent – im Vergleich zu nur 5 bis 10 Prozent in Bayern und Baden-Württemberg. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und das Umweltbundesamt stufen das Bundesland als eines der trockensten in Deutschland ein.
Die Regenarmut war extrem. In Magdeburg fielen 2025 nur 377 Liter pro Quadratmeter, nach über 550 Litern im Vorjahr. Unterdurchschnittliche Niederschläge in Dezember und Januar verschlimmerten die Situation zusätzlich. Zwar weisen nord- und ostdeutsche Gebiete etwas bessere Bodenfeuchte auf, doch der Großteil der Ackerflächen leidet weiterhin unter Wassermangel.
Der Bauernverband Sachsen-Anhalt bestätigt, dass das Problem fortbesteht. Ohne beständigen Frühlingsregen droht die Dürre langfristig anzudauern – mit Risiken für den Ackerbau.
Trockenheit und Regenmangel machen Sachsen-Anhalt anfällig für weitere Dürreperioden Landwirte stehen vor großen Herausforderungen, da die trockenen Bedingungen die diesjährige Ernte gefährden. Behörden betonen, dass nur anhaltende Niederschläge die anhaltende Krise lindern können.
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