Elektroautos werden günstiger – doch günstige Modelle bleiben rar
Elfriede WielochElektroautos werden günstiger – doch günstige Modelle bleiben rar
Preise für Elektroautos in Deutschland sind in den letzten zwei Jahren stark gesunken. Der Durchschnittspreis eines rein elektrischen Batteriefahrzeugs fiel von 56.669 Euro im Jahr 2024 auf 52.934 Euro im Jahr 2026. Gleichzeitig haben technische Fortschritte die Fahrzeuge für Fahrende noch alltagstauglicher gemacht.
Auf dem deutschen Markt sind mittlerweile 155 verschiedene Batterie-Elektromodelle erhältlich, wobei SUVs mit 55 Prozent den größten Anteil ausmachen. Die stärksten Preissenkungen gab es in den beliebten Segmenten kleine SUVs, Mittelklasse- und obere Mittelklassefahrzeuge.
Auch bei Leistung und Reichweite hat es seit 2022 deutliche Verbesserungen gegeben: Die durchschnittliche Ladeleistung stieg von 116 kW auf 171 kW (233 PS) im Jahr 2026. Gleichzeitig erhöhte sich die durchschnittliche Reichweite nach WLTP-Standard von 376 auf 480 Kilometer.
Trotz des allgemeinen Preisrückgangs bleibt das Angebot an günstigen Modellen begrenzt: Nur 18 Fahrzeuge kosten derzeit weniger als 30.000 Euro.
Die Kombination aus niedrigeren Preisen und besserer Technik hat den deutschen Elektroautomarkt grundlegend verändert. Fahrende profitieren von mehr Auswahl, größeren Reichweiten und schnelleren Ladezeiten. Dennoch sind bezahlbare Modelle unter 30.000 Euro nach wie vor selten.






