10 February 2026, 08:27

EnBW stellt Senec zum Verkauf – Zukunft der Batteriespeicher-Tochter ungewiss

Eine Anzeige für Fur Merchants Cold Storage Company, Inc., die zwei Personen vor einer igluähnlichen Struktur zeigt, mit Text, der die Dienstleistungen des Unternehmens beschreibt.

EnBW stellt Senec zum Verkauf – Zukunft der Batteriespeicher-Tochter ungewiss

Der Energiekonzern EnBW hat seine Tochtergesellschaft Senec, die auf Batteriespeicherlösungen spezialisiert ist, zum Verkauf gestellt. Der Schritt erfolgt im Rahmen der Suche nach zusätzlichen Investitionen, um die Wachstumspläne von Senec zu unterstützen. Eine endgültige Entscheidung über den Verkauf wird bis Ende 2025 erwartet, allerdings könnte das Unternehmen auch vollständig in der Hand von EnBW bleiben.

Seit der Übernahme von Senec im Jahr 2017 hat EnBW die Aktivitäten auf Deutschland und Italien konzentriert; eine Expansion in neue Märkte wurde bisher nicht gemeldet.

Das Verkaufsverfahren befindet sich noch in einer frühen Phase, während EnBW derzeit potenzielle Investoren prüft. Das Unternehmen betont, dass ein neuer Eigentümer die Interessen der Mitarbeiter, Partner und Kunden von Senec in den Vordergrund stellen müsse.

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Senec sah sich in den letzten Jahren mit Herausforderungen konfrontiert, darunter eine Reihe von Bränden in Verbindung mit seinen Batteriesystemen seit 2022. Als Reaktion darauf startete EnBW ein groß angelegtes Austauschprogramm und tauschte rund 100.000 betroffene Geräte aus. Die Maßnahme kostete 2025 zwar mehrere hundert Millionen Euro, doch weitere größere finanzielle Belastungen werden nicht erwartet.

Neben der Hardware hat Senec seine Geschäftstätigkeit im Rahmen der Unternehmensstrategie auf Softwarelösungen ausgeweitet. EnBW bietet die Speichersysteme von Senec derzeit in Kombination mit seinen Photovoltaik-Paketen an – diese Konstellation könnte sich jedoch ändern, falls ein neuer Investor die Führung übernimmt.

Das Unternehmen hat deutlich gemacht, dass weitere Investitionen notwendig sind, um das Wachstum von Senec voranzutreiben. EnBW erwartet von einem Käufer die Bereitstellung der erforderlichen Mittel, um die langfristige Entwicklung der Tochtergesellschaft zu sichern.

Falls der Verkauf zustande kommt, könnte Senec bereits Anfang 2026 unter neuer Führung weiterarbeiten. Die Entscheidung wird auch darüber bestimmen, ob die Speichersysteme weiterhin Teil der Solarangebote von EnBW bleiben. Derzeit ist das Austauschprogramm nahezu abgeschlossen; nur noch wenige Fälle sind offen.