EU-Programm entlastet energieintensive Unternehmen bei CO₂-Kosten bis 2026
Margot RudolphEU-Programm entlastet energieintensive Unternehmen bei CO₂-Kosten bis 2026
Die Europäische Kommission hat die Weg frei gemacht für Förderrichtlinien eines neuen Unterstützungsprogramms. Dieses soll energieintensive Unternehmen bei den indirekten CO₂-Kosten in den Jahren 2025 und 2026 entlasten. Der Schritt folgt auf die Einführung des Standortschutzgesetzes 2025, einem befristeten Programm für diese beiden Jahre.
Im Rahmen der Förderung können Unternehmen Zuschüsse von bis zu 75 Prozent ihrer indirekten CO₂-Belastungen beantragen. Pro Kalenderjahr ist eine maximale Unterstützung von 75 Millionen Euro pro Betrieb möglich.
Voraussetzung für die Förderung ist ein jährlicher Stromverbrauch von mehr als einer Gigawattstunde pro Standort. Zudem müssen die Unternehmen mindestens 80 Prozent der erhaltenen Mittel in Maßnahmen zur Energieeffizienz oder Dekarbonisierung investieren. Weitere Auflagen umfassen die Durchführung eines Energieaudits oder die Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems.
Das Programm sieht zudem einen separaten Ausgleichsmechanismus vor, um die steigenden Strompreise abzufedern. Ausführliche Informationen sind auf der Website der Förderbank aws abrufbar.
Mit der Genehmigung kann das Programm wie geplant in den Jahren 2025 und 2026 umgesetzt werden. Berechtigte Unternehmen können nun Unterstützung beantragen, um ihre CO₂-bedingten Kosten zu senken. Ziel der Initiative ist es, die finanzielle Belastung zu verringern und gleichzeitig nachhaltigere Betriebsabläufe zu fördern.
