Fahrpreise im MDV steigen ab August – bis zu 5,56 Prozent teurer
Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr steigen ab August in Mitteldeutschland
Ab August werden die Tarife im öffentlichen Nahverkehr in weiten Teilen Mitteldeutschlands steigen. Der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV), der Großstädte und umliegende Landkreise bedient, hat die Preiserhöhungen bekannt gegeben. Als Hauptgründe nennen die Verantwortlichen gestiegene Spritkosten und Tarifabschlüsse.
Das MDV-Gebiet umfasst unter anderem die Städte Halle (Saale) und Leipzig sowie die Landkreise Leipzig, Nordsachsen, Saalekreis, Burgenlandkreis und Altenburger Land. Auch der Regionalverkehr in Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld und der Stadt Dessau-Roßlau gehört zum Verbund.
Die Erhöhungen fallen je nach Standort unterschiedlich aus: In Halle steigen die Preise um 3,2 Prozent, in Leipzig um 5,0 Prozent. Im Schnitt betragen die Aufschläge in den Landkreisen Altenburger Land, Burgenlandkreis, Leipzig, Nordsachsen und Saalekreis 5,56 Prozent.
Betroffen sind alle Verkehrsmittel im Verbund – also Busse, Straßenbahnen und Züge. Die Anpassungen treten im kommenden Monat in Kraft, nachdem die Betriebskosten der Verkehrsunternehmen bereits seit längerem steigen.
Die Preiserhöhungen kommen zu einer Zeit, in der die Verkehrsbetriebe unter wachsendem finanziellen Druck stehen. Höhere Spritpreise und Tarifabschlüsse haben die Ausgaben in die Höhe getrieben. Fahrgäste in der Region müssen sich ab August auf die höheren Kosten einstellen.






