Feuerwehren aus Radebeul und St. Ingbert stärken Partnerschaft durch gemeinsame Übung
Elfriede WielochFeuerwehren aus Radebeul und St. Ingbert stärken Partnerschaft durch gemeinsame Übung
Feuerwehren aus Radebeul und St. Ingbert üben gemeinsam
Am vergangenen Wochenende schlossen sich Feuerwehrkräfte aus Radebeul und St. Ingbert für eine besondere Übung zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten zu intensivieren und die langjährige Städtepartnerschaft weiter zu stärken. Zehn Einsatzkräfte der Radebeuler Feuerwehr reisten dafür nach St. Ingbert an, um an den Veranstaltungen in der Nähe teilzunehmen.
Die Ausbildung fand im P43-Komplex in der Poststraße in St. Ingbert statt. Die Feuerwehrleute trainierten die Rettung von Personen aus Treppenhäusern und einer Tiefgarage. Zudem führten sie einen Löschangriff durch und richteten einen Führungsstab ein.
Ein zentraler Bestandteil der Übung waren Atemschutz- und Belüftungstechniken. Der Gebäudeeigentümer, Gerlando Giarrizzo, stellte sein Anwesen für die Simulation zur Verfügung – eine Unterstützung, die die groß angelegte Veranstaltung erst ermöglichte. Neben dem Training erkundeten die Radebeuler Gäste lokale Sehenswürdigkeiten: Sie besuchten das Bergwerkmuseum Bexbach und bestiegen den Glockenturm der St.-Joseph-Kirche.
Der Austausch wurde als wichtiger Schritt zur Vertiefung der städtischen Verbindungen gewertet. Die Verwaltung von St. Ingbert betonte die Bedeutung der Kooperation. Bürgermeister Dr. Ulli Meyer und Vertreter der Stadt bezeichneten die gemeinsame Übung als zentralen Baustein der Partnerschaft. Die Einsätze zeigten, wie gut Teams über Stadt- und Landesgrenzen hinweg zusammenarbeiten können.
Die Wochenendübung unterstrich die Vorteile geteilter Fachkenntnisse und Teamarbeit. Beide Wehren sammelten praktische Erfahrungen und festigten zugleich ihre Verbindung. Gleichzeitig stärkte die Veranstaltung die kulturellen und beruflichen Bande zwischen Radebeul und St. Ingbert.






