03 March 2026, 08:53

Feuerwehrmann packt aus: Von Stahlringen, Pythons und 16.000 Euro bei Wer wird Millionär?

Eine Ringelnatter auf dem Boden mit einem Körper in Asch- und Gelbtönen.

"Wer wird Millionär?": Python und Penisring - Feuerwehrmann berichtet über skurrile Fälle - Feuerwehrmann packt aus: Von Stahlringen, Pythons und 16.000 Euro bei Wer wird Millionär?

Ein deutscher Feuerwehrmann teilte auf Wer wird Millionär? ungewöhnliche Einsatzberichte – darunter die Befreiung eines Patienten von einem acht Millimeter dicken Stahlring am Penis mit Winkelschleifer. Can Calik, der im Rettungsdienst arbeitet, schilderte, wie sein Team bei solchen seltenen, aber kritischen Einsätzen vorgeht, die über klassische Brandbekämpfung oder Unfallrettung hinausgehen.

Der 34-Jährige berichtete zudem, wie er und ein Kollege einst eine ein Meter lange Python einfingen. Diese und andere Erlebnisse begleiteten ihn bei seinem Quizshow-Auftritt, bei dem er schließlich mit 16.000 Euro Gewinn nach Hause ging.

Calik erreichte in der beliebten deutschen Ratesendung die 16.000-Euro-Frage zum Tennisprofi Alexander Zverev und dessen Match gegen Taylor Fritz – und lag richtig. Doch nach der 2.000-Euro-Frage, die sich um Ornithophobie und Alfred Hitchcocks Film Die Vögel drehte, entschied er sich zum Aufhören. Unsicher über die Antwort, vertraute er auf das Publikum, um weiterzukommen.

Einer seiner prägendsten Einsätze betraf einen Notruf, bei dem sich ein Patient einen acht Millimeter dicken Stahlring am Penis eingeklemmt hatte. Die Rettung erforderte Fingerspitzengefühl: Die Feuerwehrleute schoben einen Holzspatel als Unterlage ein, kühlten das Metall und trennten den Ring schließlich mit einem Mini-Winkelschleifer auf. Der Eingriff dauerte fünf bis zehn Minuten – für den Patienten, wie Calik betonte, "sehr unangenehm".

Deutsche Feuerwehren unterstützen regelmäßig bei solchen medizinischen Notfällen, arbeiten dabei jedoch eng mit dem Rettungsdienst zusammen. Ihre Aufgaben sind durch Landesgesetze und DIN-Normen wie die DIN 14092 geregelt, die technische Rettungen definieren. Feuerwehrleute agieren hier als Hilfskräfte und folgen den Anweisungen der medizinischen Einsatzleitung, ohne eigenverantwortlich zu entscheiden.

Neben dem Stahlring-Einsatz erzählte Calik von einem weiteren ungewöhnlichen Fall: der Bergung einer ein Meter langen Python. Solche Vorfälle liegen zwar außerhalb des klassischen Feuerwehralltags, zeigen aber die Flexibilität, die im Rettungsdienst gefragt ist.

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Nach mehreren richtig beantworteten Fragen verließ Calik die Show mit seinen 16.000 Euro – statt das Risiko höherer Gewinnstufen einzugehen. Sein Auftritt gab den Zuschauern Einblicke in die vielfältigen Herausforderungen von Feuerwehrleuten, die weit über Brände oder Verkehrsunfälle hinausgehen.

Caliks Teilnahme bei Wer wird Millionär? rückte die unerwarteten Situationen ins Rampenlicht, mit denen Feuerwehrleute konfrontiert werden. Der Einsatz spezieller Werkzeuge wie Winkelschleifer folgt dabei stets geregelten Abläufen unter medizinischer Aufsicht. Zwar endete sein Quizshow-Abenteuer mit dem Gewinn, doch seine Geschichten boten einen seltenen Blick auf die erweiterten Verantwortungsbereiche von Rettungskräften in Deutschland.