10 June 2026, 04:18

Feuerzeug-Attacke auf Torwart: Sechs Monate Bewährung für Stadion-Randalierer

Leichtere Wurf auf Torwart - Bewährung für Union Fan

Feuerzeug-Attacke auf Torwart: Sechs Monate Bewährung für Stadion-Randalierer

Ein 28-jähriger Mann ist zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er während eines Bundesliga-Spiels einen Feuerzeug auf einen Torwart geworfen hatte. Der Angriff ereignete sich am 14. Dezember 2024 im Stadion An der Alten Försterei in Köpenick und verursachte beim Spieler eine leichte Schädelprellung.

Das Vorfall passierte mitten im Spiel, als der Angeklagte unter Alkoholeinfluss ein Feuerzeug auf den Torhüter Patrick Drewes schleuderte. Überwachungsaufnahmen aus dem Stadion halfen den Behörden, den Mann zu identifizieren und später anzuklagen. Drewes erlitt eine Schädelprellung, weshalb er aufgrund von Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit eine Woche lang arbeitsunfähig war.

Das Spiel wurde für mehr als 25 Minuten unterbrochen, bevor die Schiedsrichter der gegnerischen Mannschaft einen 2:0-Sieg zusprachen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine zehnmonatige Bewährungsstrafe gefordert und die Tat als „absolutes No-Go – eine überschrittene rote Linie“ bezeichnet. Das Gericht verurteilte den Mann schließlich zu sechs Monaten auf Bewährung sowie einem zweijährigen Stadionverbot.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist. Drewes sagte während des Prozesses aus und schilderte die körperlichen und psychischen Folgen der Verletzung.

Die Bewährungsstrafe und das Stadionverbot bilden den Abschluss eines Falls, der ein Profi-Fußballspiel unterbrochen hatte. Die Genesung des Torwarts und das veränderte Spielergebnis sind direkte Folgen des Vorfalls. Die endgültige Entscheidung hängt davon ab, ob weitere Rechtsmittel eingelegt werden.

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