07 May 2026, 22:16

Forschung revolutioniert Training: Wie der Zyklus die Leistung von Spitzensportlerinnen prägt

Titelbild des Buches "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Forschung revolutioniert Training: Wie der Zyklus die Leistung von Spitzensportlerinnen prägt

Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus die Leistung im Spitzensport beeinflusst. Unter der Leitung der Universität Freiburg zielt die Studie darauf ab, individuelle Trainingspläne für Sportlerinnen zu entwickeln. Die Arbeit ist Teil einer umfassenderen Initiative zur Verbesserung von Gesundheit und Leistung im Frauensport.

Am „Athletin-D“-Konsortium sind die Universitäten Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München beteiligt. Gemeinsam erforschen sie die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stress, Lebensstil und psychischer Gesundheit bei Sportlerinnen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie diese Faktoren Leistung und Regeneration beeinflussen.

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Die Forscher arbeiten eng mit Athletinnen, Trainern und Spitzensportorganisationen zusammen, um praxisnahe Ergebnisse zu gewährleisten. Ihr Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Systems für maßgeschneidertes Training und Gesundheitsmanagement. Die Studie rückt dabei auch geschlechtsspezifische Unterschiede in den Fokus – insbesondere die Auswirkungen des Menstruationszyklus.

Das vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderte Projekt erhält rund 1,6 Millionen Euro und läuft über vier Jahre. Die Forschungsarbeit wird von Jana Strahlers Team an der Universität Freiburg koordiniert.

Die Erkenntnisse könnten zu verbesserten Trainingsmethoden und einem langfristigen Gesundheitsschutz für Sportlerinnen führen. Durch die Berücksichtigung hormoneller und psychologischer Faktoren soll die Leistung optimiert und gleichzeitig das Risiko von gesundheitlichen Beeinträchtigungen verringert werden. Nach Abschluss der Testphase plant das Konsortium die Einführung des digitalen Systems.

Quelle