30 June 2026, 00:14

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt startet mit klarem Signal

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt startet mit klarem Signal

Freiburg hat eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ gestartet. Die Initiative setzt sich mit der alltäglichen Realität von Misshandlung auseinander, der Frauen, Kinder sowie queere und trans Personen in der Stadt ausgesetzt sind. Sie thematisiert ein breites Spektrum – von häuslicher Gewalt über digitale Belästigung bis hin zu Übergriffen im öffentlichen Raum.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kampagne wird in Freiburg durch Plakate, Social Media und öffentliche Veranstaltungen sichtbar sein. Sie behandelt Gewalt gegen Frauen, trans und queere Menschen, Belästigung am Arbeitsplatz, Partnerschaftsgewalt und Bedrohungen im digitalen Raum. Alle Materialien verweisen Betroffene an Beratungs- und Hilfsangebote.

Oberbürgermeister Martin Horn betonte, die Kampagne solle Betroffene ermutigen, sich zu melden. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, unterstrich, dass Gewalt viele Formen annehme – das Ziel sei es, das Bewusstsein zu schärfen und zum Handeln anzuregen. Die Maßnahme steht im Einklang mit der Istanbul-Konvention, die systematische Schritte gegen geschlechtsspezifische Gewalt und einen besseren Schutz der Betroffenen fordert.

Die Mekriba-Stiftung, eine zentrale Unterstützerin der Initiative, setzt sich für Prävention, Aufklärung und den Schutz von Betroffenen ein. Die Kampagne zielt darauf ab, Überlebende zu stärken, Hilfsangebote bekannter zu machen und die Sensibilität der Öffentlichkeit für das Thema zu erhöhen.

Die Initiative bietet klare Wege, um Unterstützung zu finden. Gleichzeitig unterstreicht sie das Engagement Freiburgs im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt in all ihren Ausprägungen. Die Stadt hofft, dass die Kampagne Vorurteile abbaut und mehr Menschen dazu bewegt, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Quelle