15 April 2026, 00:26

Gewalt an Schulen: Politischer Streit über Ursachen und Lösungswege

Ein Plakat mit der Aufschrift "Mangelnde Bildung: Der Kreislauf" mit chaotischen Bildern von verschiedenen Menschen und fetter schwarzer Schrift.

Gewalt an Schulen: Politischer Streit über Ursachen und Lösungswege

Gewalttätige Vorfälle an deutschen Schulen haben laut aktuellen Berichten stark zugenommen. Polizeiliche Statistiken zeigen einen deutlichen Anstieg in allen Bundesländern. Das Thema hat im Bundestag eine hitzige Debatte ausgelöst, bei der die Parteien über Ursachen und Lösungsansätze uneins sind.

Saskia Esken, SPD-Vorsitzende im Bildungsausschuss des Bundestags, bestätigte das wachsende Problem von Gewalt und Mobbing an Schulen. Sie verwies auf mangelnde Konfliktlösungstrainings für Schüler als zentralen Faktor. Fast jeder fünfte Schüler ist mittlerweile von Cybermobbing betroffen – ein weiterer Grund zur Sorge.

Die AfD forderte schärfere Maßnahmen, darunter eine systematische Erfassung von Schulgewalt sowie Konsequenzen bei religiös motiviertem Mobbing. Ihre Anträge wurden zur Prüfung in die Ausschüsse überwiesen. Beatrix von Storch, stellvertretende AfD-Vorsitzende, warf Esken vor, das Problem zu verharmlosen, und brachte es mit Migration in Verbindung.

Vertreter von Union, Grünen und Linken erkannten zwar die Problematik an, kritisierten jedoch den Ansatz der AfD. Esken wies jeden Zusammenhang zwischen Migration und Schulgewalt zurück und bezeichnete die Entwicklung als gesellschaftliches Gesamtphänomen.

Angesichts der Zunahme von Gewalt an Schulen gibt es Forderungen nach besseren Programmen zur Konfliktbewältigung. Über die Ursachen und Lösungen bleibt die politische Uneinigkeit bestehen. Der Bundestag wird die AfD-Vorschläge nun in den Ausschüssen beraten.

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