17 June 2026, 17:58

Grünes Licht für 380-Kilovolt-Leitung zwischen Meißenheim und Ringsheim

Regierungspräsidium genehmigt Teilstück der neuen 380-kV-Leitung zwischen Meißenheim und Ringsheim

Grünes Licht für 380-Kilovolt-Leitung zwischen Meißenheim und Ringsheim

Der Regierungspräsidium Freiburg hat einen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Die Entscheidung betrifft eine 19 Kilometer lange Strecke zwischen Meißenheim und Ringsheim. Die Genehmigung wurde am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, erteilt.

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Der genehmigte Abschnitt ist Teil des Projekts „Netzverstärkung Oberrheintal“. Die Trasse verläuft durch Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Die Leitung wird innerhalb des bestehenden Stromtrassenkorridors verlaufen, größtenteils parallel zur vorhandenen Infrastruktur.

Laut Plan sollen 56 neue Strommasten errichtet werden. Die bestehende 220-Kilovolt-Leitung mit ihren 61 Masten wird zurückgebaut. Ökologische Ausgleichsmaßnahmen sollen die Auswirkungen des Vorhabens auf Natur und Landschaft mindern.

Ursprünglich sollte das Genehmigungsverfahren den gesamten Abschnitt bis zum Umspannwerk Eichstetten abdecken. Aufgrund ungelöster Fragen im südlichen Bereich wurde das Projekt jedoch geteilt. Der Netzbetreiber TransnetBW wird die neue Leitung betreiben, die von Daxlanden bis Eichstetten führt.

Die neue Hochspannungsleitung wird die Stromversorgung der Region stärken und den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen. Mit der Genehmigung des Regierungspräsidiums können nun Bau- und Ausgleichsmaßnahmen beginnen.

Quelle