01 April 2026, 00:19

Hessen fördert Erinnerungsarbeit der Vertriebenen mit 150.000 Euro

Mahnmal in Berlin mit Blumen, Kerzen, Fotos und Plakaten vor einem Zaun.

Hessen fördert Erinnerungsarbeit der Vertriebenen mit 150.000 Euro

Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat vom Landesregierung eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Die Mittel wurden offiziell von Innenminister Roman Poseck im Haus der Heimat in Wiesbaden überreicht. Das Geld fließt in die laufende Arbeit der Organisation mit deutschen Vertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern.

Der Landesverband Hessen des BdV widmet sich der Bewahrung der Erinnerungen an Flucht, Vertreibung und Neuanfang. Er organisiert Begegnungen, pflegt kulturelle Traditionen und fördert den Austausch zwischen den Betroffenen. Die Förderung durch das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat sichert diese Aktivitäten langfristig ab.

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Ein Teil der Mittel kommt zudem der gemeinsamen Landesgeschäftsstelle zugute, die übergreifende Projekte koordiniert. Minister Poseck bezeichnete die Förderung als mehr als nur finanzielle Unterstützung – sie sei ein "nachhaltiges Signal der Verbundenheit". Das Geld stelle sicher, dass die Erinnerungsarbeit nicht nur in Worten, sondern auch mit den nötigen Ressourcen fortgeführt werde.

Der Verband ist seit Langem auf öffentliche Unterstützung angewiesen, um seine Arbeit aufrechtzuerhalten. Die aktuelle Förderung unterstreicht seine Bedeutung für das kulturelle und historische Gedächtnis Hessens.

Die 150.000 Euro stärken die Fähigkeit des BdV, die Erfahrungen der Vertriebenen zu dokumentieren und weiterzugeben. Zudem helfen sie, die Infrastruktur der Organisation für künftige Vorhaben zu erhalten. Das Engagement des Landes garantiert, dass diese wichtige Arbeit ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann.

Quelle