"Höhle der Löwen": Wutausbruch, Deals und ein Investor flüchtet aus dem Studio
Elfriede WielochMaschmeyers wütiger Studio-Austritt - "Höhle der Löwen": Wutausbruch, Deals und ein Investor flüchtet aus dem Studio
In der neuesten Folge von Die Höhle der Löwen präsentierten fünf Start-ups ihre Ideen vor potenziellen Investoren. Einige Geschäfte kamen zustande, andere scheiterten an Meinungsverschiedenheiten oder Missverständnissen. Ein Investor verließ sogar mitten in der Präsentation wütend den Raum, nachdem er die Geduld mit den Gründern verloren hatte.
Die Folge bot alles von Snackwürstchen bis hin zu Versicherungstools – mit gemischten Reaktionen der Jury. Zwei Teams konkurrierten direkt miteinander, und einige Unternehmer gingen trotz großer Versprechungen leer aus.
Drei Gründer stellten Whacky vor, eine Snackwurst für unterwegs. Carsten Maschmeyer zeigte zunächst Interesse, verlor jedoch die Geduld, als das Team kaum Verhandlungsbereitschaft zeigte. Schließlich stürmte er aus dem Studio und ließ die Präsentation unvollendet zurück.
Das Hamburger Start-up KassenKompass hingegen bot einen Service an, der Versicherungsnehmern hilft, durch einen Anbieterwechsel Geld zu sparen. Maschmeyer erkannte das Potenzial und investierte 300.000 Euro für eine 20-prozentige Beteiligung am Unternehmen.
Ein weiteres Highlight war little Biker, eine gepolsterte Weste mit Griff, die Kindern das Radfahren oder Skaten erleichtern soll. Martin Schröter sagte zu und sicherte sich für 150.000 Euro einen 30-prozentigen Anteil am Unternehmen.
Zwei Teams traten in einem direkten Vergleich gegeneinander an: Sheers, eine Rum-Marke speziell für Frauen, und Coby's, das sich mit Instant-Kaffeesirup präsentierte. Maschmeyer fühlte sich von Coby's getäuscht, da deren Behauptung, eine Million Instagram-Follower zu haben, sich als irreführend herausstellte – die meisten gehörten nämlich zu einem separaten, globalen Kaffee-Kanal und nicht zum Start-up selbst.
Schließlich präsentierte Touchprint aus Berlin ein Konzept, das Fotos für blinde Menschen ertastbar machen soll. Die Investoren lehnten jedoch ab, da sie Bedenken wegen der hohen Unternehmensbewertung und der internen Teamdynamik hatten.
Am Ende der Folge standen zwei erfolgreiche Deals: KassenKompass sicherte sich 300.000 Euro, und little Biker erhielt 150.000 Euro an Fördergeldern. Andere Start-ups wie Whacky und Coby's konnten die Investoren nicht überzeugen. Die Reaktionen reichten von Begeisterung bis hin zu offener Frustration – ein Beweis für die Unberechenbarkeit der Show.






