01 May 2026, 22:21

Jüdische Gemeinden in Deutschland fühlen sich zunehmend unsicher nach Hamas-Angriff

Menschen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus" vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Mast, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Jüdische Gemeinden in Deutschland fühlen sich zunehmend unsicher nach Hamas-Angriff

Ein neuer Bericht zeigt, dass sich mittlerweile mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland weniger sicher fühlen. Diese Entwicklung folgt dem Hamas-Angriff auf Israel im Oktober. Die Sorgen vor wachsendem Antisemitismus haben in den letzten Monaten weiter zugenommen.

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Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, hat sich gegen die zunehmende Feindseligkeit ausgesprochen. Er bezeichnete die Zunahme von Angriffen und Hass gegen jüdische Menschen als inakzeptabel und abscheulich. Seine Äußerungen erfolgten zu einem Zeitpunkt, an dem viele Angehörige der jüdischen Gemeinden in Deutschland wachsende Ängste um ihre Sicherheit melden.

Von Notz kritisierte jene, die die Handlungen der Netanjahu-Regierung als Vorwand für Antisemitismus nutzen. Eine solche Argumentation schüre nur weiteren Hass, betonte der Politiker. Gleichzeitig unterstrich er, dass die deutsche Gesellschaft entschlossener handeln müsse, um jüdische Bürgerinnen und Bürger zu schützen.

In seiner Stellungnahme forderte von Notz mehr Entschlossenheit im Kampf gegen Antisemitismus. Er bestand darauf, dass alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden müssten, um Diskriminierung und Gewalt zu bekämpfen. Seine Worte spiegeln die wachsende Besorgnis über die zunehmende Bedrohung jüdischen Lebens im Land wider.

Der Anstieg der wahrgenommenen Gefahr in jüdischen Gemeinden hat zu Forderungen nach sofortigem Handeln geführt. Von Notz’ Appelle an strengere rechtliche und gesellschaftliche Maßnahmen unterstreichen die Dringlichkeit des Problems. Behörden und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens stehen nun unter Druck, die Herausforderung wirksam anzugehen.

Quelle