17 June 2026, 18:04

Kritik an Personalentscheidung: 27-Jährige wird leitende Beraterin in der Stadtverwaltung

Lecker Personalentscheidung: Warum grüne Postenvergaben umstritten sind

Kritik an Personalentscheidung: 27-Jährige wird leitende Beraterin in der Stadtverwaltung

Kim Theisen, eine 27-jährige Absolventin mit einem Bachelor in Öffentlicher Verwaltung, wurde als leitende Beraterin in der Stadtverwaltung eingestellt. Die Personalentscheidung stößt auf Kritik – einige werfen den Grünen Vetternwirtschaft vor. Theisen arbeitete zuvor bei der Norddeutschen Struktur- und Genehmigungsbehörde und bringt Erfahrung in der Kommunalpolitik mit.

Auf die Stelle als leitende Beraterin hatten sich acht Bewerberinnen und Bewerber beworben. Theisen wurde ausgewählt, um Andreas Lukas, den Leiter der Stadtentwicklung, zu unterstützen – eine Position, deren Besetzung sie zuvor mitgestaltet hatte. Lukas, Mitglied der Grünen, war mit Unterstützung von CDU, SPD und Grünen in das Amt gewählt worden.

Theisen war unter anderem Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Prüfungsausschuss des Stadtrats – Erfahrungen, die ihr in der neuen Funktion zugutekommen könnten. Dennoch gibt es trotz ihrer fachlichen Qualifikation Vorbehalte gegen die Besetzung, die als Günstlingswirtschaft wahrgenommen wird.

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Unterdessen verzögert sich die Sanierung des Stadttheaters weiter. Die Wiedereröffnung wurde nun auf Januar 2027 verschoben – später als die bisherigen Schätzungen von Januar 2026 oder dem Beginn der Spielzeit 2026/27. Auch die Kosten steigen: Allein die jüngste Erhöhung um 5,5 Millionen Euro treibt die Gesamtkosten auf 45,6 Millionen Euro in die Höhe.

Theisen tritt ihre neue Stelle unter kritischer Beobachtung des Auswahlverfahrens an. Das Theaterprojekt hingegen bleibt von Verzögerungen und steigenden Ausgaben geprägt. Beide Vorgänge verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen in der lokalen Verwaltung und beim Infrastrukturmanagement.

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