Kultursommer Rheinland-Pfalz 2026 feiert die Goldenen Zwanziger mit Film, Tanz und Diskussionen
Hans D. FinkeKultursommer Rheinland-Pfalz 2026 feiert die Goldenen Zwanziger mit Film, Tanz und Diskussionen
Das Fernsehprogramm heute für den Kultursommer Rheinland-Pfalz 2026 wurde am Dienstag in Mainz offiziell vorgestellt. Unter dem Motto "Die Goldenen Zwanziger" feiert das Festival den kulturellen und technologischen Geist der 1920er-Jahre. Mit Veranstaltungen in Städten und ländlichen Regionen dient Mainz als zentraler Veranstaltungsort für Aufführungen, Film und Diskussionsrunden.
Den Auftakt bildet das Open Ohr Festival über Pfingsten (22. bis 25. Mai), das Vorträge, Tanz und Live-Feiern verbindet. Später zeigt das Staatstheater vom 24. September bis 4. Oktober "Kultur ohne Grenzen Vol. 28", das sich mit den Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen auseinandersetzt.
Vom 28. August bis 6. September verwandelt sich der Innenhof des Landesmuseums in ein Open-Air-Kino für die "Filmnächte unter Sternen", bei denen zehn Filme mit Bezug zu den 1920er-Jahren gezeigt werden. Parallel startet die Volkshochschule Mainz am 29. August einen Kurs für West Coast Swing. Den Abschluss bildet am 21. Oktober im Kammerspiel-Theater "Ohne Fäden", ein Porträt des Komponisten Hanns Eisler.
Über Mainz hinaus beteiligen sich 15 weitere Städte – darunter Koblenz, Trier, Ludwigshafen und Speyer – mit eigenen Veranstaltungen. Die Organisatoren erhielten 269 Förderanträge und vergaben insgesamt fast vier Millionen Euro. Das Programm würdigt zudem emanzipatorische Bewegungen der 1920er-Jahre und verbindet historische Reflexion mit zeitgenössischer Kunst.
Der Kultursommer Rheinland-Pfalz 2026 läuft von Ende Mai bis Oktober mit Aufführungen, Filmen und Workshops. Das Festival reicht von urbanen Zentren bis in ländliche Gemeinden und wird durch Landesmittel unterstützt. Das vollständige Fernsehprogramm ist nun öffentlich einsehbar.






