Lanvins Herrenmode vereint Sartre, Surrealismus und moderne Eleganz
Lanvins neueste Herrenkollektion lässt sich von historischen und zeitgenössischen Persönlichkeiten inspirieren. Der Designer Peter Copping orientierte sich an Ikonen wie Jean Cocteau, Jean-Paul Sartre und Jean-Paul Belmondo, um kreative Impulse zu gewinnen. Die Kollektion verweist zudem auf Surrealisten wie André Breton sowie auf moderne Namen wie Julian Schnabel.
Copping stellte fest, dass die Herrenmode-Archive von Lanvin weniger umfassend erhalten waren als die der Damenmode. Dies veranlasste ihn, klassische Stücke mit einer frischen Note neu zu interpretieren. Die Kollektion umfasst weich fallende Anzüge aus Wolle-Viskose in hellem Blau, kombiniert mit feiner Baumwoll-Leinwand mit dezentem Schimmer und einem goldfarbenen, strukturierten Krokodil-Jacquard.
Für den Tag überzeugen absichtlich ungleiche Seidenstreifen-Pyjamas mit lässig-elegantem Charme. Für den Abend wird ein klassisches Smokingjackett mit geradschnittigen Jeans aus Denim präsentiert. Die Linie zeigt zudem eine Blouson-Jacke aus strukturiertem Leinen mit matrosenblau-gestreiften Strickteilen sowie einen großzügig geschnittenen Matrosenmantel. Als spielerisches Detail interpretiert die Kollektion Arbeiter-Overalls in Blau neu – gefertigt aus fallschirmseidenartigem Stoff.
Die verwendeten Stoffe reichen von leichten Seiden bis hin zu robusten Jacquards. Jedes Stück vereint Tradition und Moderne. Die Kollektion wird in einigen Monaten im Einzelhandel erhältlich sein und verbindet historische Einflüsse mit zeitgemäßem Handwerk. Die Designs sind vielseitig einsetzbar – für Tag und Abend gleichermaßen.
