Mann wegen Mordes an mutmaßlichem Rivalen zu lebenslanger Haft verurteilt: 35-Jähriger in Sachsen - Lebenslange Haft für brutalen Mord an Verlobten-Cousin in Sachsen
Ein 35-jähriger Mann aus Weißwasser in Sachsen ist wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Görlitz sprach ihn schuldig, im vergangenen September bei einem brutalen Angriff den Cousin seiner Verlobten erstochen zu haben. Im Urteil wurde er zudem wegen schwerer Körperverletzung an seiner Verlobten verurteilt.
Die Tat ereignete sich im September des Vorjahres. Der Mann hatte den Verdacht geschöpft, seine Verlobte habe ein Verhältnis mit ihrem Cousin. In blinder Wut würgte er sie zunächst und zwang sie dann, ihn zur Wohnung des Cousins zu bringen.
Dort griff er den Cousin mit einem Springmesser an und stach ihm in den Kopf. Das Opfer erlag am folgenden Tag seinen Verletzungen.
Am 22. September verkündete das Landgericht Görlitz das Urteil: lebenslange Haft wegen Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Der Angeklagte legte gegen die Entscheidung Revision beim Bundesgerichtshof ein.
Das Urteil unterstreicht die Schwere der begangenen Taten. Der Mann muss eine lebenslange Strafe für den Mord am Cousin seiner Verlobten sowie für den Angriff auf seine Verlobte verbüßen. Weitere Anklagepunkte wurden nicht erhoben.






