Leipzig bildet neue Sporttrainer aus – ein Comeback der DHfK-Tradition
Elfriede WielochLeipzig bildet neue Sporttrainer aus – ein Comeback der DHfK-Tradition
Die Universität Leipzig startet ein neues Studienprogramm zur Ausbildung von Sporttrainern. Ab dem kommenden Wintersemester soll der Kurs dem Mangel an qualifizierten Trainern in den Bundesländern Deutschlands entgegenwirken. Für den ersten Jahrgang haben sich bereits 52 Studierende eingeschrieben.
Die Initiative kommt zu einer Zeit, in der Deutschland mit rückläufigen internationalen Sporterfolgen kämpft – insbesondere in den Sommersportarten. Viele der besten Trainer des Landes arbeiten mittlerweile im Ausland, was eine Lücke in der Talentförderung in den Bundesländern Deutschlands hinterlässt. Die Universität will damit das einst erfolgreiche Ausbildungsmodell der ehemaligen Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig wiederbeleben.
Das vom Sächsischen Staatsministerium des Innern unterstützte Programm ermöglicht es den Studierenden, sich im zweiten und dritten Studienjahr auf bestimmte Sportarten zu spezialisieren. Projektleiter ist Prof. Dr. Gregor Hovemann, Dekan der Fakultät für Sportwissenschaft. Die Verantwortlichen hoffen, dass die strukturierte Ausbildung die zukünftigen Leistungen Deutschlands auf der internationalen Bühne verbessern wird.
Der erste Jahrgang mit 52 Studierenden nimmt im Wintersemester das Studium auf. Durch die Fokussierung auf spezialisiertes Training strebt die Universität an, das in den letzten Jahrzehnten verlorene Fachwissen in den Bundesländern Deutschlands wieder aufzubauen. Langfristiges Ziel ist es, Deutschlands Präsenz bei internationalen Wettbewerben erneut zu stärken.






