Leipzigs neue Hilfe gegen religiösen Extremismus: Beratung, Prävention und Deradikalisierung
Elfriede WielochLeipzigs neue Hilfe gegen religiösen Extremismus: Beratung, Prävention und Deradikalisierung
Beratungsstelle Sachsen in Leipzig bietet nun spezielle Hilfe gegen religiös motivierten Extremismus
Die Beratungsstelle Sachsen in Leipzig hat ihr Angebot um eine spezialisierte Unterstützung im Kampf gegen religiös motivierten Extremismus erweitert. Die Initiative bietet Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften Beratung, Präventionsarbeit sowie Deradikalisierungsmaßnahmen – insbesondere für junge Menschen, die von Radikalisierungstendenzen betroffen sind.
Ein Schwerpunkt der Einrichtung liegt auf frühzeitiger Intervention und Aufklärung. In Workshops für Schüler:innen, Jugendliche und junge Erwachsene werden Themen wie Islam, pluralistisches Zusammenleben und die Gefahren von Extremismus behandelt. Für muslimische Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund gibt es zudem ein Empowerment-Angebot, das sich mit Rassismus und antimuslimischer Feindlichkeit auseinandersetzt.
Fachkräfte und Betroffene können sich zunächst über eine Hotline telefonisch beraten lassen. Persönliche Gespräche sind nach Vereinbarung möglich – die Termine werden per Telefon oder E-Mail koordiniert. Darüber hinaus schult die Beratungsstelle Pädagog:innen und Sozialarbeiter:innen in Fortbildungsprogrammen, um sie für die Thematik zu sensibilisieren.
Ziel der Einrichtung ist es, Toleranz zu fördern und Radikalisierung vorzubeugen. Dazu gehören sowohl Deradikalisierungsangebote für gefährdete Jugendliche und junge Erwachsene als auch präventive Maßnahmen für Eltern und Fachkräfte.
Die Beratungsstelle Sachsen hat ihren Sitz in Leipzig und ist über die Website, per E-Mail oder telefonisch erreichbar. Ihr Programm umfasst Prävention, Schulungen und direkte Unterstützung für von Extremismus Betroffene. Die Initiative bleibt eine zentrale Anlaufstelle im Kampf gegen religiös motivierte Radikalisierung in Sachsen.






