Lübecker Polizei startet Kennzeichnungsaktionen gegen Fahrraddiebstahl im Mai 2026
Elfriede WielochLübecker Polizei startet Kennzeichnungsaktionen gegen Fahrraddiebstahl im Mai 2026
Zum Start der Fahrradsaison: Lübecker Polizei warnt vor Diebstahl und bietet Kennzeichnungsaktionen an
Mit Beginn der Fahrradsaison ruft die Polizei Lübeck die Bürger auf, ihre Räder besser vor Diebstahl zu schützen. Da weniger als jedes zehnte gestohlene Fahrrad jemals wiedergefunden wird, setzen die Beamten auf Präventionsmaßnahmen und veranstalten im Mai 2026 zwei Kennzeichnungsaktionen.
Der Aufruf erfolgt vor dem Hintergrund alarmierender Zahlen: Allein im Jahr 2025 wurden in Lübeck 852 Fahrräder gestohlen, im Kreis Ostholstein 469. Die Behörden hoffen, dass bessere Vorsorge die Verluste verringert und die Aufklärungsquote steigert.
Die Polizei empfiehlt, hochwertige Schlösser zu nutzen, um Diebe abzuschrecken. Besonders sicher sind Bügelschlösser, massive Stahlketten oder gepanzerte Kabelschlösser. Zudem erhöhen GPS-Tracker und individuelle Markierungen die Chancen, gestohlene Räder wiederzufinden.
Um Bürgern die Sicherung ihres Eigentums zu erleichtern, finden im Mai 2026 zwei kostenpflichtige Kennzeichnungsaktionen statt: - Donnerstag, 8. Mai, von 15 bis 17 Uhr auf dem Gelände der Polizeidienststelle Eichholz - Freitag, 30. Mai, von 9 bis 12 Uhr bei der Polizeidienststelle Travemünde
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, Teilnehmer müssen jedoch Personalausweis und Eigentumsnachweis mitbringen. Die Gebühr beträgt 18 Euro pro Gegenstand, bei E-Bikes mit Akku 28 Euro. Neben Fahrrädern können auch E-Scooter, Kinderwagen und Rollatoren kodiert werden.
Zusätzlich rät die Polizei, einen Fahrradpass anzulegen, der wichtige Daten wie Rahmennummer, Hersteller, Modell und ein Foto enthält – so lassen sich gestohlene Räder leichter zuordnen.
Ziel der Aktion ist es, Diebstähle zu reduzieren und die Wiederfundchancen zu erhöhen. Mit der richtigen Sicherung und Dokumentation steigen die Aussichten, sein Rad im Falle eines Diebstahls zurückzubekommen. Da mit wärmeren Temperaturen mehr Radfahrer unterwegs sind, wird die Polizei weiterhin für mehr Sensibilisierung werben.






