Lufthansa bietet neuen Rentenkompromiss – kann der Pilotenstreik beendet werden?
Hagen SieringLufthansa schlägt neues Deal zu Pilotenkonten vor - Lufthansa bietet neuen Rentenkompromiss – kann der Pilotenstreik beendet werden?
Lufthansa legt überarbeiteten Rentenplan vor, um Pilotenstreik beizulegen
Die Lufthansa hat einen überarbeiteten Rentenplan vorgelegt, um den anhaltenden Pilotenstreik zu beenden. Das neue Angebot sieht keine Vorruestands-Brückenzahlungen mehr vor, bietet dafür aber höhere Altersbezüge an. Der Schritt der Airline folgt auf wochenlange Behinderungen durch die Arbeitsniederlegungen.
Nach dem neuen Modell fließen die ursprünglich für die Brückenzahlungen vorgesehenen Mittel in das Hauptrentensystem des Unternehmens. Damit passt sich die Lufthansa an andere große Airlines wie KLM und British Airways an, die bereits integrierte Rentensysteme nutzen. Beide Fluggesellschaften kombinieren Übergangsrenten mit ihren Standardmodellen – eine Struktur, die die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) in der Vergangenheit gelobt hatte.
Piloten, die kurz vor dem Bezug der Brückenzahlungen stehen, erhalten diese weiterhin, um einen schrittweisen Übergang zu gewährleisten. Je nach individueller Situation könnten die Rentenleistungen durch die Neuregelung um bis zu 50 Prozent steigen. Die VC hat den Vorschlag erhalten und wird die Details nun prüfen, bevor sie Stellung nimmt.
Ziel des Angebots ist es, den Streik durch eine Angleichung des Rentensystems an branchenübliche Standards zu beenden. Bei einer Annahme würden die Änderungen in den kommenden Monaten in Kraft treten und sowohl aktuelle als auch künftige Rentner betreffen. Die Bewertung durch die VC wird zeigen, ob der Vorschlag den Forderungen der Gewerkschaft gerecht wird.






