13 June 2026, 14:14

Massive Unterrichtsausfälle erschüttern Schulen in Westthüringen

Kampf gegen Schulschließungen im südlichen Wartburgkreis - Schulamt zuständig

Massive Unterrichtsausfälle erschüttern Schulen in Westthüringen

Schwerwiegende Unterrichtsausfälle an weiterführenden Schulen in Westthüringen

Im Frühjahr des Schuljahres 2025/26 kam es an mehreren weiterführenden Schulen in Westthüringen zu massiven Beeinträchtigungen des Unterrichtsbetriebs. Ein beträchtlicher Teil des Stundenplans fiel ersatzlos aus, sodass Schüler:innen über längere Zeit ohne Unterricht blieben. Die Situation hat scharfe Kritik lokaler Politiker:innen ausgelöst, die nun nach dringenden Lösungen verlangen.

Besonders betroffen war die Regelschule Geisa, wo 21,2 Prozent des Unterrichts ohne Ersatz ausfielen. Noch höher lag die Quote an der Staatlichen Regelschule Dermbach mit 25,7 Prozent, während die Erste Gemeindeschule Bad Salzungen24,2 Prozent der Stunden streichen musste. An der Regelschule Geisa waren vor allem die Fächer Englisch, Mathematik und Sport von den Ausfällen betroffen.

Der überwiegende Teil der ausgefallenen Stunden blieb unkompensiert – selbst stille Lernzeiten als Alternative wurden nicht angeboten. Martin Henkel (CDU) bezeichnete die Lage als „inakzeptabel“ und fordert nun schnelles Handeln. Er appellierte an das Staatsliches Schulamt Westthüringen, entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um die unentschuldigten Ausfälle zu verringern und die am stärksten betroffenen Schulen zu unterstützen.

Die Landesregierung hat das Problem mittlerweile anerkannt und erste Schritte eingeleitet, darunter gezielte Personalrekrutierung und die Einstellung von Vertretungskräften. In ihrer Stellungnahme bestätigte sie, dass es an den unter der Aufsicht des Schulamts stehenden weiterführenden Schulen flächendeckend zu hohen Ausfallquoten kommt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mit neuen Einstellungskonzepten und temporären Lehrkräften versucht die Landesregierung, die Situation in den Griff zu bekommen. Dennoch stehen Schulen wie die Regelschule „Rhön-Ulstertal“ in Geisa, die Erste Gemeindeschule Bad Salzungen und die Staatliche Regelschule Dermbach weiterhin unter erheblichem Druck. Von den Verantwortlichen werden nun weitere Maßnahmen erwartet, um den Schulbetrieb nachhaltig zu stabilisieren.

Quelle