25 May 2026, 06:21

Meerbusch-Osterath plant nachhaltige Zukunft mit Bürgerbeteiligung und 23 neuen Maßnahmen

Integriertes Aktionskonzept Osterath        Kick-off für Stadtmanager

Meerbusch-Osterath plant nachhaltige Zukunft mit Bürgerbeteiligung und 23 neuen Maßnahmen

Meerbusch-Osterath steht vor großen Veränderungen im Rahmen eines neuen städtischen Entwicklungskonzepts. Die Stadt hat über das Programm „Lebendige Zentren“ Fördermittel erhalten, um das Wachstum ihres am schnellsten expandierenden Stadtteils zu unterstützen. Zwei Stadtteilmanager werden das Projekt nun leiten und eng mit den Anwohnern zusammenarbeiten, um die Zukunft Osteraths mitzugestalten.

Das Integrierte Handlungskonzept für Osterath (IHKO) umfasst 23 Maßnahmen, die in Abstimmung mit der Bevölkerung erarbeitet wurden. Diese Schritte sollen eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben, ohne dabei den dörflichen Charme und die ländliche Atmosphäre des Viertels zu gefährden. Die Verantwortlichen betonen, dass diese Balance entscheidend für den langfristigen Erfolg Osteraths sei.

Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller, beide von der Dortmunder Planungsfirma Stadtbüro GmbH, wurden als Stadtteilmanager berufen. Zu ihren Aufgaben gehören die Koordination des Projekts sowie der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ab Mitte Juni werden sie regelmäßige Sprechstunden im Familienzentrum in der Bommershöfer Weg 3 anbieten.

Anwohner können das Team jeden Donnerstag von 10 bis 17 Uhr treffen. Ab Mitte Juni steht es zusätzlich auch montags in der gleichen Zeit zur Verfügung. Der zusätzliche Termin spiegelt die wachsende Nachfrage nach Bürgerbeteiligung im Planungsprozess wider.

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Das Stadtteilmanagement wird seinen Sitz im Familienzentrum haben und so eine direkte Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft bilden. Mit gesicherten Bundes- und Landesmitteln soll die Entwicklung Osteraths auf strukturiertes Wachstum bei Bewahrung des lokalen Charakters ausgerichtet werden. Die nächsten Schritte hängen von der weiteren Zusammenarbeit zwischen Planern und Gemeinde ab.

Quelle