Merz fordert schnellere Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Osteuropa
Margot RudolphMerz fordert schnellere Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Osteuropa
Bundeskanzler Friedrich Merz hat bessere Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Osteuropa gefordert. Er bezeichnete die geplanten Aufwertungen als ein "wichtiges strategisches Interesse" für das Land. Das Thema stößt auch bei den Regierungen der Nachbarländer und inländischen Führungskräften auf zunehmende Beachtung.
Die Gespräche über die Verbesserung des Schienennetzes folgen auf Abstimmungen zwischen Merz und den Regierungen Polens und Tschechiens. Beide Länder drängen auf eine Ausweitung der Verbindungen und betonen die Notwendigkeit schnellerer und zuverlässigerer Zugverbindungen.
Unterdessen traf sich Kanzler Olaf Scholz mit Ministerpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer, um über das regionale Wirtschaftswachstum zu beraten. Bei den Treffen ging es auch um übergeordnete Infrastrukturthemen, wobei die Bahnanbindung eine zentrale Rolle spielte.
Aktuell verkehren Züge zwischen Berlin und Polen zwar im Zweistundentakt, umfahren jedoch wichtige Knotenpunkte wie den Berliner Hauptbahnhof und den Ostbahnhof. Stattdessen halten sie am weniger zentral gelegenen Berlin-Gesundbrunnen. Die Bundesregierung wird in den kommenden Sitzungen über Vorschläge zur Modernisierung dieser Strecken beraten.
Der Vorstoß für bessere Bahnverbindungen erfolgt vor dem Hintergrund der Bemühungen Deutschlands, die Beziehungen zu seinen östlichen Nachbarn zu stärken. Derzeit sind die Angebote begrenzt – direkte Halte an Berlins Hauptbahnhöfen fehlen. Künftige Kabinettsentscheidungen werden zeigen, ob konkrete Veränderungen vorankommen.






