22 April 2026, 18:22

Neue Rettungswache in Langelsheim soll Einsatzzeiten deutlich verkürzen

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einem Namensschild, einem Fahnenmast mit Flagge, einem Metallturm, einem Zaun, einer Baumgruppe und einem bewölkten Himmel.

Neue Rettungswache in Langelsheim soll Einsatzzeiten deutlich verkürzen

Baubeginn für neue Rettungswache im Gewerbegebiet Langelsheim

Im Gewerbegebiet Langelsheim haben die Bauarbeiten für eine neue Rettungswache begonnen. Die 4,5 Millionen Euro teure Einrichtung soll die Einsatzzeiten verkürzen und die medizinische Versorgung der Bewohner in der gesamten Region verbessern. Behördenvertreter bezeichnen sie als eine moderne, leistungsstarke Lösung für die örtlichen Notfallanforderungen.

Das Projekt folgt einer Bedarfsanalyse aus dem Jahr 2019, in der Langelsheim als idealer Standort für eine sechste Rettungswache identifiziert wurde. Die neue Station wird unter anderem die Gemeinden Lutter am Barenberge und Liebenburg bedienen, wo eine schnellere Erreichbarkeit besonders wichtig ist. Mit dem heutigen Spatenstich wurde offiziell der Baubeginn eingeleitet.

Das eingeschossige Gebäude umfasst eine Fahrzeughalle mit Platz für fünf Einsatzfahrzeuge sowie Lager- und Technikräume. Im Inneren stehen den Rettungskräften separate Umkleide- und Sanitärbereiche, Rein- und Schmutzzonen sowie vier Ruheräume zur Verfügung. Zudem gibt es einen Schulungsraum, ein Büro, eine Desinfektionszone, eine Küche, einen Aufenthaltsraum und eine Terrasse.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle: Eine Photovoltaikanlage bedeckt die Hälfte des Daches, und eine moderne VRF-Klimaanlage sorgt für effiziente Temperaturregelung. Die Planung entspricht den aktuellen DIN-Normen für Sicherheit, Ergonomie und Arbeitsbedingungen. Die Fertigstellung ist für den Spätsommer 2027 vorgesehen.

Landrat Dr. Alexander Saipa und Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze lobten das Vorhaben übereinstimmend. Sie betonten dessen Bedeutung für eine schnellere und zuverlässigere Notfallversorgung der Bevölkerung.

Sobald die Wache in Betrieb geht, können Rettungsteams Patienten zügiger erreichen. Die Investitionen in moderne Infrastruktur und Technik sollen die Rettungsdienste im gesamten Landkreis Goslar stärken. Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig, die Fertigstellung bleibt für 2027 angesetzt.

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