Olivia Rodrigo löst mit Babydoll-Kleid eine Mode-Debatte aus
Olivia Rodrigos neuestes Musikvideo zu Drop Dead hat eine Debatte über ihre Modeentscheidungen ausgelöst. Kritiker werfen der 21-jährigen Sängerin vor, kindliche Motive zu sexualisieren, indem sie ein verspieltes Babydoll-Kleid trägt. Die Kontroverse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sie sich auf die Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love am 12. Juni vorbereitet.
Die Kritik flammte auf, nachdem Rodrigo im Drop Dead-Video in einem kurzen, mit Spitzen besetzten Kleid zu sehen war. Einige Kommentatoren argumentierten, das Outfit ahme Kinderkleidung nach, wirke dabei aber provokant. Als sie ein ähnliches Kleid später bei einem Live-Auftritt in Barcelona trug, wurde die Diskussion weiter angeheizt.
Rodrigo nahm in einem Podcast-Interview zu den Vorwürfen Stellung und nannte die Reaktionen „seltsam“ und „beunruhigend“. Sie erklärte, die Empörung spiegle tiefere kulturelle Probleme wider – etwa die Tendenz der Gesellschaft, junge Frauen für männliche Begierden verantwortlich zu machen. Als Inspiration für ihren Stil nannte die Sängerin die feministischen Punk-Ikonen Kathleen Hanna und Courtney Love.
Unterstützung erhielt Rodrigo aus unerwarteter Richtung: Courtney Love, die sich seit langem für Frauen im Rock engagiert, verteidigte sie in den sozialen Medien, indem sie Beiträge teilte, die Rodrigos künstlerische Entscheidungen lobten. Unterdessen strömen Fans weiterhin ihre jüngsten Singles Drop Dead und The Cure, während das Album kurz vor der Veröffentlichung steht.
Die Diskussion über Rodrigos Babydoll-Kleider ebbt nicht ab, während der Erscheinungstermin des Albums näher rückt. Ihre Verteidigung des Stils – und die Rückendeckung durch Persönlichkeiten wie Courtney Love – unterstreicht die anhaltende Debatte über Künstlerinnen, Mode und gesellschaftliche Doppelmoral. Das Album You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love erscheint am 12. Juni.
