PayPal-Betrugswelle: Wie Kriminelle mit Gmail- und Yahoo-Mail-Tricks zuschlagen
Margot RudolphPayPal-Betrugswelle: Wie Kriminelle mit Gmail- und Yahoo-Mail-Tricks zuschlagen
PayPal-Nutzer in Deutschland kämpfen gegen eine Welle von Betrugsversuchen. Betrüger nutzen zunehmend gefälschte Anrufe und Nachrichten, um an persönliche Daten zu gelangen. Behörden warnen vor der wachsenden Gefahr.
Erstmals hatte die Verbraucherzentrale Sachsen auf betrügerische Yahoo Mail-Anrufe aufmerksam gemacht. Dabei handelt es sich um automatisierte Sprachnachrichten mit einer Frauenstimme, die vorgibt, von Gmail zu stammen. Den Angerufenen wird mitgeteilt, eine Überweisung in Höhe von 500 Euro sei fehlgeschlagen – unter Druck sollen sie ihre PayPal-PIN und weitere sensible Daten preisgeben.
Die Anrufe erfolgen über unterdrückte Nummern, was die Rückverfolgung erschwert. Die Opfer werden in dem Glauben gelassen, ihr Konto sei in Gefahr. Parallel dazu versenden Betrüger im Rahmen einer Smishing-Kampagne gefälschte SMS mit Warnungen vor Kontosperrungen.
Eine dritte Masche, die am 15. Januar 2026 aufgedeckt wurde, nutzt das echte Rechnungssystem von PayPal aus. Kriminelle verschicken E-Mails mit gefälschter Blau-Häkchen-Verifizierung und fordern die Empfänger auf, angebliche Support-Hotlines anzurufen. Ziel aller Methoden ist es, persönliche und finanzielle Daten abzugreifen.
Die Betrüger kombinieren automatisierte Anrufe, Fake-Nachrichten und manipulierte E-Mails, um Seriosität vorzutäuschen. Wer seine Daten preisgibt, riskiert Identitätsdiebstahl und finanzielle Verluste. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht bei unaufgeforderten Gmail-Kommunikationen.






