15 May 2026, 08:24

Peinliche Pannen und Milliarden-Fehler: Eine Woche voller Kuriositäten

Kreuzworträtsel mit den Wörtern "Verlust, Risiko und Risiko" auf einer Zeitung voller Finanztext und -zahlen.

Peinliche Pannen und Milliarden-Fehler: Eine Woche voller Kuriositäten

Eine Mischung aus politischen Fauxpas, verlorenen Gegenständen und einem spektakulären Bewertungsfehler sorgte diese Woche für Schlagzeilen. Während interne Debatten der Labour-Partei mit einem Tory-Schreibfehler kollidierten, verbrachten zwei Journalisten nach dem Verlust ihrer Habseligkeiten eine ungewollte Nacht auf der Straße. Gleichzeitig musste ein großer Investmentfonds eine atemberaubende Fehleinschätzung bei der Bewertung von SpaceX korrigieren.

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Die Woche begann mit einem peinlichen Patzer der Konservativen. Andrew Griffith, der Schattenminister für Wirtschaft, verschickte eine E-Mail, in der er die umstrittene „Summer of Sex“-Kampagne eines Labour-Hinterbänklers bewarb. Die Nachricht endete mit einem Tippfehler, der ihn statt als „Shadow Business Secretary“ als „Shadow Business Sexretary“ auswies. Der Fehler verbreitete sich rasant im Netz und lenkte die Aufmerksamkeit auf den ursprünglichen Labour-Vorschlag.

Im Londoner Guildhall erlebten zwei Mitarbeiter der City AM einen weitaus stressigeren Abend. Adam Bloodworth und Anna Moloney waren länger geblieben, um beim Abbau einer Veranstaltung zu helfen. Als sie fertig waren, stellten sie fest, dass ihre Taschen verschwunden waren. Das Sicherheitspersonal durchsuchte die Hinterzimmer des Gebäudes – vergeblich. Ohne Möglichkeit, an ihre Sachen zu kommen, verbrachten die beiden die Nacht auf der Straße. Glücklicherweise wurden ihre Taschen am nächsten Tag gefunden und zurückgegeben.

Unterdessen musste der Scottish Mortgage Investment Trust eine erhebliche falsche Angabe berichtigen. Das Unternehmen hatte zunächst behauptet, sein Anteil an SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert. Tatsächlich handelte es sich bei dieser Zahl jedoch um die Gesamtbewertung des Unternehmens – nicht nur um den Anteil des Fonds. Der Fehler wurde später korrigiert, nicht ohne zuvor für Aufsehen gesorgt zu haben.

Derweil traf Andy Burnham, von Labour-Anhängern oft als „König des Nordens“ bezeichnet, mit dem Zug in London ein. Trotz seines Rufs als Mann des Volkes reiste er in einem luxuriösen Erste-Klasse-Abteil. Die Wahl der Reiseklasse sorgte bei Hinterbänklern für Stirnrunen, die ihn doch als Vorkämpfer der Arbeiterklasse sehen.

Die Vorfälle spiegeln eine Woche voller Wechselbäder wider. Ein Tory-Tippfehler und eine Labour-Kampagne sorgten für politische Heiterkeit, während zwei Journalisten eine Nacht ohne ihr Hab und Gut überstehen mussten. Die Korrektur des Scottish Mortgage klärte einen Milliarden-Fehler auf, und Burnhams Reiseentscheidung stand im Kontrast zu seinem öffentlichen Image. Jedes dieser Ereignisse – wenn auch unzusammenhängend – hinterließ seine Spur in den Nachrichten der Woche.

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