06 February 2026, 22:47

Personalausweis wird ab Februar 2026 deutlich teurer – diese Preise gelten jetzt

Eine alte deutsche Postkarte mit der Nummer 8763, die ein Stempel und Text zeigt, liegt auf einer flachen Oberfläche.

Personalausweis wird ab Februar 2026 deutlich teurer – diese Preise gelten jetzt

Ab dem 7. Februar 2026 gelten neue Gebühren für Personalausweise. Die Anpassungen folgen einem Beschluss des Bundesrates, der die Kosten aufgrund gestiegener Produktionsausgaben bei der Bundesdruckerei neu regelt. Bürgerinnen und Bürger müssen künftig sowohl für den sechsjährigen als auch für den zehnjährigen Ausweis tiefer in die Tasche greifen.

Die aktualisierten Gebühren wurden im Rahmen der VerwaltungEntlastVO beschlossen, einer Novelle der Verordnung zur Entlastung der Verwaltungsaufgaben von Bundespolizei und Passbehörden. Der Bundesrat gab am 30. Januar 2026 sein endgültiges Placet, die Änderungen wurden am Folgetag im Bundesgesetzblatt offiziell verkündet.

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Ab dem 7. Februar steigt der Preis für den sechsjährigen Personalausweis für unter 24-Jährige von 22,80 Euro auf 27,60 Euro. Für Personen ab 24 Jahren erhöht sich die Gebühr für den zehnjährigen Ausweis von 37 Euro auf 46 Euro. Die Erhöhungen spiegeln die gestiegenen Herstellungs- und Produktionskosten bei der Bundesdruckerei wider, der staatlichen Druckerei für amtliche Dokumente.

Um den Übergang zu erleichtern, öffnet das Pass- und Meldeamt in Plauen am 7. Februar 2026 von 9 bis 12 Uhr seine Türen für Antragsteller, die einen neuen Ausweis beantragen oder ihren alten verlängern müssen.

Die Gebührenerhöhungen gelten für alle Anträge, die ab dem 7. Februar 2026 eingereicht werden. Wer einen neuen oder verlängerten Personalausweis benötigt, muss mit den angepassten Preisen rechnen – Ausnahmen für frühere Antragsteller gibt es nicht. Die Änderungen stehen im Einklang mit den Bemühungen der Bundesregierung, die steigenden Betriebskosten in der Dokumentenherstellung zu decken.