Rainer begrüßt GAP-Reform: "Zweisäulige Struktur ist essenziell für Europas Ernährungssicherheit"
Margot RudolphRainer begrüßt GAP-Reform: "Zweisäulige Struktur ist essenziell für Europas Ernährungssicherheit"
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die jüngsten Vorschläge des Europäischen Parlaments zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Der CSU-Politiker betonte die Notwendigkeit einer starken und gut finanzierten Agrarpolitik, um die Nahrungsmittelversorgung Europas und die strategische Unabhängigkeit des Kontinents zu sichern.
Rainer verglich die zweisäulige Struktur der GAP mit einer tragenden Säule in einem Haus. Er argumentierte, dass beide Säulen ausreichend finanziert bleiben müssten, um Stabilität und Wirksamkeit zu gewährleisten.
Darüber hinaus hob er die Bedeutung wettbewerbsfähiger Betriebe für die Zukunft Europas hervor. Die Bewältigung des Generationenwechsels in der Landwirtschaft nannte er als weiteren zentralen Punkt, um die Branche auch langfristig lebensfähig zu halten.
Der Minister sprach sich für eine stärkere Förderung junger und neu einsteigender Landwirtinnen und Landwirte aus. Zudem lobte er Pläne, kleinere Betriebe bei den ersten Hektarflächen stärker zu berücksichtigen – ein Schritt, der Bedenken hinsichtlich der gerechten Verteilung aufgreift.
Rainers Unterstützung unterstreicht den Fokus auf Nachhaltigkeit und Fairness in der Landwirtschaft. Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, die Unterstützung für Landwirtinnen und Landwirte zu stärken, ohne dabei die Ernährungssicherheit Europas aus den Augen zu verlieren. Die zweisäulige Struktur bleibt dabei ein zentrales Element dieser Bestrebungen.
