18 June 2026, 14:14

Sachsen-Anhalts Handwerk kämpft mit Umsatzeinbrüchen und Stellenabbau in fast allen Branchen

Handwerk startet schwach ins Jahr

Sachsen-Anhalts Handwerk kämpft mit Umsatzeinbrüchen und Stellenabbau in fast allen Branchen

Das Handwerk in Sachsen-Anhalt steht vor erheblichen Herausforderungen. Der Sächsische Handwerkstag meldet einen deutlichen Rückgang bei seinen Mitgliedsbetrieben, verbunden mit Stellenabbau in nahezu allen Gewerken. Vorläufige Daten des Statistischen Landesamtes unterstreichen die Dramatik der Lage.

Die Umsätze im Baugewerbe sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 12 Prozent. Auch Kfz-Werkstätten, das Nahrungsmittelhandwerk und gesundheitsnahe Handwerksbetriebe verzeichneten Rückgänge beim Umsatz. Hohe Beschaffungskosten und wirtschaftliche Unsicherheit führen dazu, dass viele Unternehmen Investitionen aufschieben.

Nicht alle Branchen verzeichneten Verluste. Handwerksbetriebe mit privatem Kundenstamm, wie Friseure oder Fotografen, konnten ihre Umsätze sogar steigern. Doch selbst in diesen Bereichen gingen die Beschäftigtenzahlen zurück.

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Das Statistische Landesamt hat diese Erkenntnisse in seinem aktuellen Quartalsbericht zum Handwerk zusammengefasst. Bundesweit fordern Verbandsvertreter nun politische Reformen, um die anhaltende wirtschaftliche Belastung zu bewältigen.

Der Handwerkssektor leidet unter steigenden Kosten und fehlender Planungssicherheit. Die Betriebe kämpfen weiterhin mit sinkenden Umsätzen und Stellenstreichungen. Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche werden die Rufe nach politischem Handeln immer lauter.

Quelle