17 March 2026, 14:17

Sachsens Schlösser boomen mit Rekordbesuchern und 30 % weniger Energieverbrauch

Schwarz-weiß-Radierung einer keltischen Landschaft mit Stirling Castle in der Ferne, umgeben von Bäumen, Hügeln und einem bewölkten Himmel, mit der Beschriftung "Keltische Landschaft mit dem Castle of Stirling, Schottland" unten.

Sächsisches Burggelände begrüßt rund zwei Millionen Besucher - Sachsens Schlösser boomen mit Rekordbesuchern und 30 % weniger Energieverbrauch

Sachsens historische Schlösser, Gärten und Museen verzeichneten Rekordbesucherzahlen – bei gleichzeitig fast einem Drittel weniger Energieverbrauch. Im vergangenen Jahr erkundeten über zwei Millionen Menschen die ticketpflichtigen Stätten in der Region. Gleichzeitig wurden an bedeutenden Wahrzeichen umfangreiche Sanierungen und ökologische Modernisierungen abgeschlossen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Schloss und der Park Pillnitz blieben mit rund 313.000 Gästen die beliebteste kostenpflichtige Attraktion. Dicht gefolgt vom nahegelegenen Schloss Moritzburg, das mit 306.000 Besuchern mehr Gäste als im Vorjahr zählte. Die Dresdner Parkbahn beförderte 224.000 Fahrgäste und trug so zur Attraktivität der Region für Touristen und Einheimische bei.

Wichtige Projekte wurden 2025 fertiggestellt, darunter eine neue Dauerausstellung im Barockschloss Rammenau und die Wiedereröffnung des Zwingerhofes in Dresden. Diese Maßnahmen fielen mit einer Erhöhung der Landesmittel für sächsische Kulturstätten auf 16,8 Millionen Euro zusammen.

Um Kosten zu sparen, führten viele Einrichtungen Sparmaßnahmen ein, etwa zusätzliche Schließtage und weniger Veranstaltungen. Dennoch gelang es, den Energieverbrauch deutlich zu senken. Im historischen Palmenhaus von Pillnitz reduzierten Modernisierungen wie LED-Beleuchtung, verbesserte Dämmung, Wärmepumpen und eine automatisierte Klimasteuerung den jährlichen Energiebedarf von über 500 MWh auf etwa 350 MWh. Weitere Schritte umfassten die Installation einer Photovoltaikanlage und eines "Energieschilds" für ein weiteres Gewächshaus, wodurch die Abhängigkeit von herkömmlichen Energiequellen verringert wurde.

Eintrittsgelder spielten eine entscheidende Rolle und machten mehr als die Hälfte der Gesamteinnahmen der Stätten aus.

Die Kombination aus hohen Besucherzahlen und energieeffizienten Modernisierungen hat den Kulturbereich Sachsens nachhaltig verändert. Mit restaurierten Wahrzeichen, gestiegenen Fördermitteln und geringeren Betriebskosten stehen die historischen Attraktionen der Region nun auf einer solideren finanziellen Grundlage. Diese Entwicklungen sichern nicht nur den Zugang zu Schlössern, Gärten und Museen, sondern verringern auch deren ökologischen Fußabdruck.

Quelle